Zehnter Tag des Hungerstreiks und der vergebliche Versuch eines Zeltaufbaus

Thorsten Strasas

Einige Flüchtlinge und Unterstützer wollten am Nachmittag ein Zelt am Oranienplatz aufbauen. Für dieses hatten die Demonstranten eine Sondergenehmigung, allerdings nur für eine Fläche von 7×11 Meter. Polizisten stoppten den Aufbau umgehend. Sie wollten Beweise sehen, dass das mitgebrachte Zelt die Maße nicht überschreitet. Es folgte eine längere Diskussion, da die Polizei den Protestlern nicht gestatten wollte, das Zelt probeweise zu errichten, um zu zeigen, dass die Maße nicht überschritten werden. Nach einiger Zeit wurde das Zelt zum Mariannenplatz getragen. Mit Zollstock und Maßband stellten die Demonstranten fest, dass das Zelt mit 8×8 Meter-Größe etwas zu groß ist. Nun wird nach einem neuen Zelt gesucht.

Inzwischen befinden sich seit 10 Tagen einige Flüchtlinge am Oranienplatz in einem Hungerstreik.

Bildmaterial von Björn Kietzmann, Andrea Linss und Oliver Feldhaus.

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