Beitrag getagt mit verhandlungen


Die Bewohner der Eisfabrik besuchen die Berliner SPD

Florian Boillot

Die von Obdachlosigkeit bedrohten ehemaligen Bewohner der Eisfabrik laden sich bei der SPD im Kurt-Schumacher-Haus ein, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen.

Nach einem friedlichen Gespräch mit Kirstin Fussan (Landesgeschäftsführerin der Berliner SPD) verlassen sie das Kurt-Schumacher-Haus mit ein Ausdruck des „Kältehilfe Wegweisers“, jedoch ohne konkrete Hilfe.

Die hinzugerufene Polizei kann die SPD nicht mehr retten, die Bewohner der Eisfabrik sind schon weiter auf die Suche nach einer neuen Unterkunft.

Bildmaterial von Florian Boillot und Dirk Stegemann.

Eisfabrik-Bewohner suchen Hilfe in der Bundeszentrale der LINKE

Oliver Feldhaus

Nachdem die Bewohner der Eisfabrik die Nacht zuvor in der Bundeszentrale von Ver.di verbringen konnten, suchte sie am Tag darauf Unterstützung in der Bundeszentrale der Partei DIE LINKE. Auch dort sagte man ihnen Unterkunft für eine Nacht zu.

Auf Vermittlung des Abgeordneten (MdA) Hakan Tas, konnten drei Unternehmer gewonnen werden, die in privater Initiative die Übernahme der Kosten für die Unterbringung der 23 Bulgaren in einem Hostel für drei Nächte übernahmen.

Bildmaterial von Florian Boillot, Oliver Feldhaus und Dirk Stegemann.

Eisfabrik-Bewohner suchen Unterstützung bei ver.di

Oliver Feldhaus

Nachdem am Abend zuvor die Gespräche mit Bezirksbürgermeister Hanke (SPD) ergebnislos verlaufen waren, suchten die Bewohner der Eisfabrik Unterstützung und Unterkunft in der Bundeszentrale von ver.di. Dort versprach man ihnen solidarische Vermittlung hinsichtlich ihrer Anliegen und Unterkunft für eine Nacht.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Dirk Stegemann.

Gespräch der Bewohner der Eisfabrik im Bezirksamt Mitte mit Bezirksbürgermeister Hanke (SPD)

Oliver Feldhaus

Das Gespräch verlief ergebnislos. Der Bezirk lehnt die Forderung der Bulgaren ab, ein anderes leerstehendes Gebäude nutzen zu dürfen. Somit stehen die Bulgaren weiterhin obdachlos auf der Straße.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

Pressemitteilung des Bezirksamt Mitte.

Pressekonferenz von Caritas und Diakonie zum Runden Tisch

Florian Boillot

Pressekonferenz von Caritas und Diakonie zur Runder Tisch zur Klärung humanitärer Fragen von Flüchtlingen

Bildmaterial von Florian Boillot.

Gespräche zwischen Refugees und der Bezirksbürgermeisterin

Dirk Stegemann

Erste Gespräche über die Zukunft des Refugeecamps auf dem Oranienplatz zwischen dort lebenden Refugees und der Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg fanden heute statt.

Es gab keine Einigung zu den Wohnzelten als Ausdruck des politischen Kampfes der Refugees sowie mögliche Alternativen, eine Räumung soll aber nicht stattfinden. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden …

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Runder Tisch im Refugee Camp Oranienplatz

Björn Kietzmann

Runder Tisch im Flüchtlingsprotestcamp Berlin-Kreuzberg. Da zahlreiche eingeladenen Politiker ihr Kommen absagten, blieb das Treffen in kleiner Runde.

Bildmaterial von Björn Kietzmann und Dirk Stegemann.

Refugees blockieren die Oranienstraße

© Johann Stemmler

Aus Protest gegen ihre Situation und der Weigerung der Politik, ihren Forderungen zu entsprechen, blockieren die Refugees für mehrere Stunden den Verkehr am Kreuzberger Oranienplatz.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Christian DitschOliver Feldhaus, Björn Kietzmann, Gabriele Senft und Johann Stemmler.

Ausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Refugee Camp

Dirk Stegemann

Der „Ausschuss für Migration, Teilhabe und Chancengleichheit“ („Integrationsausschuss“) der BVV von Friedrichshain-Kreuzberg hatte beschlossen, am Dienstag, dem 11.06.2013 um 18.30 Uhr zu einer Sondersitzung im Zelt des Refugee Protest Camps am Oranienplatz einzuladen.

Die Flüchtlinge sollten so die Gelegenheit bekommen, Ihnen von ihren Fluchtgründen und Fluchterfahrungen zu berichten sowie ihre Forderungen und Erwartungen an die Asylpolitik zu erläutern. Das taten die Refugees auch sehr deutlich und eindringlich … nicht immer zum Gefallen jedes anwesenden Abgeordneten.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Refugees besetzen die ehemalige Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg

© Thorsten Strasas

Da die Kälte im Camp am Oranienplatz ein menschenwürdiges Leben nicht mehr zulässt, besetzen die Refugees zusammen mit Unterstützern einen Teil des leerstehenden Gebäudes der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße. Noch am selben Tag spricht der Bezirksbürgermeister von Kreuzberg eine Duldung bis zum 11.12.2012 aus.

Bildmaterial von Björn KietzmannPhotographers in Solidarity, Dirk Stegemann und Thorsten Strasas.

Um dem feierlichen Einschalten der Beleuchtung des Weihnachtsbaumes ein ungetrübtes Bild zu liefern, wird der Kältebus umgesetzt

© Thorsten Strasas

Flüchtlinge stören, wenn das Fest der Nächstenliebe begangen wird: Wenige Tage vor der feierlichen Inbetriebnahme des Weihnachtsbaumes auf dem Pariser Platz wird der Kältebus der Flüchtlinge auf die Straße des 17. Juni umgesetzt und dieser durch die Polizei beschädigt, um ihn fahruntauglich zu machen.

Bildmaterial von Björn KietzmannChristian MangDirk Stegemann und Thorsten Strasas.

Staatsministerin für Migration Prof. Dr. Böhmer verhandelt mit den hungerstreikenden Flüchtlingen

Thorsten Strasas

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) besuchte in Begleitung der Berliner Senatorin für Integration Dilek Kolat (SPD) und der Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Donata Schenck zu Schweinsberg die hungerstreikenden Flüchtlinge am Pariser Platz. Die Flüchtlinge und ihre Gäste zogen sich dann in die Akademie der Künste zurück, wo eine mehrstündige Unterredung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Dieses Gespräch war Teil der Forderungen der Flüchtlinge für eine Beendigung ihres Hungerstreikes.

Als Ergebnis der Verhandlungen beenden die Refugees den Hungerstreik am nunmehr neunten Tag. Ein weiteres Gespräch mit Bundespolitikern ist versprochen.

Abends spielt Tapete & Cryin‘ Wölf ein Solidaritätskonzert.

Bildmaterial von Gabriele SenftDirk Stegemann und Thorsten Strasas.

Hungerstreikende Flüchtlinge verhandeln mit Bezirksbürgermeister und Polizei

Johann Stemmler

Nach mehrstündigen Verhandlungen mit dem Bezirksbürgermeister von Mitte Dr. Christian Hanke und der Polizei dürfen die Hungerstreikenden nicht nur ihre Dauerkundgebung fortsetzen, ihnen wird auch zugesichert, dass Übergriffe der Polizei zukünftig unterbleiben werden. Zudem soll ihnen ein Kältebus zur Verfügung gestellt werden, nachdem noch am gleichen Tage ein Sanitätszelt von der Polizei geräumt wurde. Das errichten eines Camps wird von der Politik jedoch nach wie vor abgelehnt.

Auch bundespolitische Prominenz nutzt sowohl Gunst der Stunde und die Aufmerksamkeit der Medien und entwickelt kamerataugliche Anteilnahme.

Bildmaterial von Andrea Linss, Jens SchulzeGabriele SenftDirk Stegemann, Johann Stemmler, Thorsten Strasas.