Beitrag getagt mit Unterbringung


Refugees protestieren in Berlin Lichtenberg gegen ihre schlechte Unterbringung

Florian Boillot

Etwa 130 Flüchtlinge der Unterkunft in der Bornitzstraße in Berlin Lichtenberg demonstrierten gegen die ihre Lebensbedingungen und insbesondere gegen das schlechte Essen. Organisiert wurde der Protest zusammen mit der „Stop Deportation Group„.

Die Demonstration war sehr feierlich mit Musik und Tanz. Viele der Bewohner haben wütend ihr Leben im Heim beschrieben.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Aufbau des „Containerdorfes“ in Berlin Buch hat begonnen

Florian Boillot

Der Aufbau des „Containerdorfes“ zur Unterbringung von Geflüchteten in Berlin Buch hat begonnen.

Seit die Entscheidung für den Bau bekannt wurde, kommt es zu wöchentlichen Protesten von Rechtsradikalen gegen die geplante Unterbringung von Asylbewerbern in Buch.

Die Art der Unterbringung in beengten Wohncontainern wird jedoch auch in den Reihen der Flüchtlingsbewegung und deren Unterstützern als unmenschlich kritisiert.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Diskussionen um zukünftige Unterbringung der Refugees vom Oranienplatz

Florian Boillot

Am 31.05. endet die Zusage der Caritas für die Unterbringung von Refugees des ehemaligen und inzwischen geräumten Camps am Oranienplatz. Die Lösung des Senates für das Problem besteht darin, die Gruppe auf zwei Unterkünfte aufzuteilen.

Um 14:00 Uhr haben sich etwas 50 der 80 Flüchtlinge, die bei der Caritas in der Residenzstr. 90 im Wedding wohnen, erst mit Prof. Dr. Ulrike Kostka, Diözesan-Caritasdirektorin und Geschäftsführerin des Caritas Verbandes, dann allein um Bashir Zakariyar versammelt. Hintergrund ist, dass die Aufteilung von der Mehrheit der anwesenden, ehemaligen Flüchtlinge vom Oranienplatz abgelehnt wird. Sie wollen im Wedding zusammen bleiben und kündigen Widerstand gegen eine eventuelle Räumung an.

Freitag um 15:00 Uhr will sich die Gruppe wieder auf dem Oranienplatz treffen.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Die Bewohner der Eisfabrik besuchen die Berliner SPD

Florian Boillot

Die von Obdachlosigkeit bedrohten ehemaligen Bewohner der Eisfabrik laden sich bei der SPD im Kurt-Schumacher-Haus ein, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen.

Nach einem friedlichen Gespräch mit Kirstin Fussan (Landesgeschäftsführerin der Berliner SPD) verlassen sie das Kurt-Schumacher-Haus mit ein Ausdruck des „Kältehilfe Wegweisers“, jedoch ohne konkrete Hilfe.

Die hinzugerufene Polizei kann die SPD nicht mehr retten, die Bewohner der Eisfabrik sind schon weiter auf die Suche nach einer neuen Unterkunft.

Bildmaterial von Florian Boillot und Dirk Stegemann.

Eisfabrik-Bewohner suchen Unterstützung bei ver.di

Oliver Feldhaus

Nachdem am Abend zuvor die Gespräche mit Bezirksbürgermeister Hanke (SPD) ergebnislos verlaufen waren, suchten die Bewohner der Eisfabrik Unterstützung und Unterkunft in der Bundeszentrale von ver.di. Dort versprach man ihnen solidarische Vermittlung hinsichtlich ihrer Anliegen und Unterkunft für eine Nacht.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Dirk Stegemann.

Gespräch der Bewohner der Eisfabrik im Bezirksamt Mitte mit Bezirksbürgermeister Hanke (SPD)

Oliver Feldhaus

Das Gespräch verlief ergebnislos. Der Bezirk lehnt die Forderung der Bulgaren ab, ein anderes leerstehendes Gebäude nutzen zu dürfen. Somit stehen die Bulgaren weiterhin obdachlos auf der Straße.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

Pressemitteilung des Bezirksamt Mitte.

Eisfabrik hat eingecheckt

Dirk Stegemann

Die Bewohner der Eisfabrik sind vorerst menschenwürdiger und sicherer in einem Hostel untergebracht. Die Menschen freuen sich über warme Zimmer mit Dusche und WC.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.