Beitrag getagt mit Protest


Protest gegen massive Verschärfung des Asylrechts in Berlin

Björn Kietzmann

Rund 1000 Menschen nehmen an einer Demonstration in Berlin teil, während der Deutsche Bundestag die tiefgreifenste Verschärfung des Asylrechts seit 1993 beschließt. Am darauffolgenden Tag wird auch auch der Bundesrat mit dem Votum von grün regierten Bundesländern die Verschärfung mittragen.

Bildmaterial von Florian Boillot und Björn Kietzmann.

Protest für ein Europa der offenen Grenzen

Thorsten Strasas

Rund 70 Menschen haben sich am Brandenburger Tor versammelt, um für eine humane Flüchtlingspolitik zu protestieren. Dabei erzählten einzelne Teilnehmer von ihren oder den familiären Fluchterfahrungen. Aus Solidarität mit den Geflüchteten vor und innerhalb der Grenzen Europas legten sich Teilnehmer auf den Boden.

Aufgerufen hatte die Salaam-Schalom Initiative, die sich nach eigenem Bekunden für ein friedliches Zusammenleben in Berlin, Neukölln und darüber hinaus einsetzt.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Thorsten Strasas.

Demonstration und Fest zur Unterstützung der Geflüchteten in Heidenau

Christian Mang

Hunderte Unterstützer von Geflüchteten demonstrieren in Heidenau, Sachsen gegen Rassismus. Die Demonstration führt zu der Unterbringung der Geflüchteten in einem ehemaligen Baumarkt. Der Demonstration schließt sich ein Fest an, an dem auch die Refugees teilnehmen und ausgelassen feiern.

In den Tagen zuvor hat es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen einheimischen Rechtsextremen und einer überforderten und unterbesetzten Polizei vor der Unterkunft gegeben.

Am gleichen Tag gab es zuvor eine Demonstration gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Dresden.

Bildmaterial von Christian Mang und Florian Boillot (Dresden, Heidenau).

Refugee Protest Camp in Chemnitz

Florian Boillot

Am 22. Juli haben rund 25 Refugees ein Protest Camp vor der Ausländerbehörde in Chemnitz eingerichtet. Dieses ist zunächst bis zum 29. Juli genehmigt.

Die Forderungen der Refugees bestehen in einer schnelleren Bearbeitung ihrer Asylanträge. Einige warten bereits seit zehn Monaten ohne jede Auskunft.

Bildmaterial von Florian Boillot.

 

Refugees protestieren am Flughafen Tegel in Berlin gegen Abschiebungen

Andrea Linss

Mehrere Refugees und Unterstützer protestieren vor dem Gebäude des Flughafen Tegels gegen Abschiebungen und das unmenschliche Asylsystem der EU und Deutschlands.

Bildmaterial von Andrea Linss.

Demonstration in Berlin gegen die Verschärfung des Asylrechts

Yusuf Beyazit

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ demonstrieren Menschen in Berlin Neukölln und Kreuzberg gegen die durch die Bundesregierung geplante Verschärfung des Asylrechts in Deutschland.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit.

Richtfest des Berliner Schlosses wird von Protesten begleitet

Yusuf Beyazit

Proteste unter dem Motto „Sie feiern in Weiß, Wir trauen in Schwarz“ begleiten das Richtfest des Neubaus des Berliner Stadtschlosses.

Afrikanische Gruppen kritisieren insbesondere die koloniale Vergangenheit Preußens und die Verweigerung der Aufarbeitung dieser in Deutschland. Zudem fordern sie die Rückgabe von Kunstgegenständen an ihre ursprünglichen Besitzer, sowie die Überführung von Gebeinen aus den Sammelbeständen deutscher Museen.

Zeitgleich lauschen im Rohbau des Schlosses 1500 geladenen Gäste den Festrednern und Schuberts „Unvollendeter“, dargeboten von der Berliner Staatskapelle unter der Leitung von Daniel Barnboim.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Florian Boillot und Oliver Feldhaus.

Kundgebung am zweiten Jahrestag der Taksim Proteste in Berlin

Thorsten Strasas

Rund 100 Menschen nehmen an einer Kundgebung am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg teil, die anlässlich des zweiten Jahrestages der Proteste um den Gezi Park in Istanbul an die Opfer der Proteste erinnert. Zudem erneuerten die Teilnehmer ihre Forderungen nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Türkei und kritisierten Recep Tayyip Erdogan und seine AKP.
An der Kundgebung beteiligte sich auch Hakan Taş, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin für Die Linke.

Bildmaterial von Thorsten Strasas.

Drei Jahre Mieterbündnis Kotti&Co in Berlin Kreuzberg

Andrea Linss

Zum dritten Jahrestag seines Bestehens veranstaltet des Kreuzberger Mieterbündnis Kotti&Co ein Fest an ihrem Gecekondu am Kottbusser Tor. Mit unzähligen Demonstrationen und anderen Aktionen, sowie aktiver Nachbarschaftshilfe hat das Bündnis massiv zur öffentlichen Wahrnehmung von Verdrängung, rassistischem Verhalten von Vermietern und der desolaten Wohnungsbaupolitik in Berlin beigetragen.

Herzlichen Glückwunsch auch von uns!

Bildmaterial von Andrea Linss.

Refugee Demonstration „Wir sind noch hier“

Oliver Feldhaus

Protestaktion von sog. Lampedusa-Flüchtlingen vor der Innenverwaltung Berlin. Die Refugees werden seit dem Verlassen des Oranienplatzes vor mehr als einem Jahr vom Berliner Senat trotz Zusagen und Vereinbarungen vollkommen im Stich gelassen .

Ohne die engagierte Unterstützung und Hilfe einiger evangelicher Kirchenkreise wäre das Überleben dieser Flüchtlingsgruppe in Berlin überhaupt nicht mehr möglich. Da sich aber auch die evangelische Kirche in Berlin vom Senat getäuscht und am Rande ihrer Möglichkeiten sieht, hat sie die Protestaktion der Refugees unterstützt und mitgetragen. Der Evangelische Kirchenkreis Stadtmitte führte mit den Refugees eine nunmehr fünftägige Mahnwache durch.

Während dieser Zeit wurde eine Arche gebaut, die nun durch die Straßen gezogen wurde.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit und Oliver Feldhaus.

Refugees führen Theaterstück im Rahmen der Mahnwache „Wir sind noch hier“ auf

Yusuf Beyazit

Im Rahmen der Mahnwache „Wir sind noch hier“, die von Refugees und dem evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte gemeinsam abgehalten wird, führen die Geflüchteten ein Theaterstück auf, welches ihre Situation thematisiert.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit.

Gedenken in Berlin für die im Mittelmeer umgekommenen Refugees

Florian Boillot

Die Organisation „Gemeinsam für Afrika“ veranstaltet am Brandenburger Tor in Berlins Mitte eine Gedenkkundgebung für den „Unbekannten Flüchtling“.

Plastiksäcke, wie sie zur Bergung von Toten verwendet werden symbolisieren dabei die Gestorbenen. Die Organisation fordert ein Umdenken in der Asylpolitik.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Evangelischer Kirchenkreis hält mit Refugees eine Mahnwache in Berlin ab

Yusuf Beyazit

Der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte hält zusammen mit Refugees eine fünftägige Mahnwache unter dem Motto „Wir sind noch hier!“ nahe des Sitzes des Berliner Innensenators Frank Henkel (CDU) ab. Während dieser Zeit soll eine symbolische Arche gebaut werden:

Als Erinnerung an die auf der Flucht Ertrunkenen und Gestorbenen
Als Zeichen für die Geretteten Als Symbol für die Möglichkeit von Überleben und Leben
Als Mahnung an uns alle

Hintergrund ist, dass der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte „in Kooperation mit zahlreichen Kirchengemeinden aus ganz Berlin, weiteren Unterstützern und mit Hilfe vieler Spender […] seit September 2014 Notunterkünfte, Verpflegung, Monatskarten, Deutschkurse und medizinische Versorgung für inzwischen mehr als 100 Flüchtlinge“ organisiert. Der Kirchenkreis kritisiert, dass seit Monaten eine politische Lösung für die Refugees, die vorher zum größten Teil auf dem Protestcamp am Oranienplatz lebten, nicht in Sicht sei.

Wir können die Untätigkeit des Senats nicht länger hinnehmen. Die Geduld ist erschöpft – sowohl unsere als auch die der Flüchtlinge“
Silke Radosh-Hinder, stellv. Superintendentin im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte#

Die Mahnwache soll die Weigerung des Senats tätig zu werden, wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Während der Mahnwache werden auch Lesungen und Andachten stattfinden, sowie Künstler auftreten.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit.

 

US- Bürgerrechtlerin Angela Davis besucht Refugees der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin

Oliver Feldhaus

Nachdem der US-Bürgerrechtlerin Angela Davis der Zutritt zur von Refugees besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule durch das von Grünen geführte Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain verboten wurde, trafen sich Refugees und die seit Jahrzehnten aktive Kämpferin für Rechte von Minderheiten außerhalb der Schule. Refugees erläutern dort der US-Bürgerrechtlerin ihre Situation. Zuvor hatte bereits ein längeres intensives Gespräch über weitere Strategien der Refugeebewegung in einem nahegelegenen Lokal stattgefunden.

Bildmaterial von Florian Boillot, Christian Ditsch und Oliver Feldhaus.

Kundgebung gegen die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union in Berlin

Christian Ditsch

Mitglieder der Kampagnenorganisation „Campact“ protestieren vor dem Kanzleramt gegen die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union und der Bundesregierung. Sie forderten sichere Fluchtwege statt militärischer Operationen gegen Flüchtlingsschiffe. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Seenotrettung jetzt“.

Bildmaterial von Christian Ditsch.