Beitrag getagt mit Lampedusa


Lampedusa Flüchtling aus Niger in Berlin

Christian Ditsch

Ahmed hat die Flucht über das Mittelmeer überlebt. Seitdem schlägt er sich durch Europa und lebt seit Mitte 2014 in Berlin. Wie viele andere Flüchtlinge wünscht er sich vor allem eines: ein Leben in Würde. Die Entscheidung zur Flucht über das Mittelmeer fiel im Sommer 2011 als auf die libysche Hauptstadt Tripolis Bomben der Nato-Truppen regneten um den Diktator Gaddafi zu stürzten. Ahmed wusste, dass sein Leben in Gefahr ist, also stieg er in ein Schlauchboot, zusammen mit 120 weiteren Flüchtlingen. Er hatte Glück. Nach 24 Stunden erreicht das Boot die italienische Insel Lampedusa. So lange der 30jährige Flüchtling keinen sicheren Aufenthaltsstatus hat, möchte er unerkannt bleiben.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Pressekonferenz zur Vorstellung des Lampedusa-Manifests in Hamburg

Jutta Schär

Heute Mittag wurde auf einer Pressekonferenz das Lampedusa- Mannifest vorgestellt. Anwesend waren unter anderem Bela B. von den Ärzten und die Kampnagel -Intendantin Ameli Deuflhard. Unterstützer der Gruppe sind zahlreiche Künstler wie Fatih Akim oder Justus Franz.

Das Manifest kritisiert die Politik und die starre Haltung des Hamburger Senats. Der Sprecher der Gruppe Asuquo Udo sagt, dass ca. 100-150 Menschen der Gruppe in Hamburg unter unwürdigen Umständen auf der Straße leben und das Problem sich seit Auflösung der Winter-Notunterkünfte noch verschärft habe.

Zum Manifest geht es hier.

 

Bilder von Jutta Schär:

Jutta Schär

© Jutta Schär

Jutta Schär

© Jutta Schär

Jutta Schär

© Jutta Schär

Lampedusa Hamburg demonstriert für Arbeitserlaubnis

Jutta Schär

Mehrere hundert Lampedusa-Flüchtlinge und Unterstützer demonstrieren in Hamburg unter dem Motto „We demand our work permit!„, um eine Arbeitserlaubnis zur Sicherstellung ihres Lebensunterhaltes zu erhalten.

„Wir sind nicht hier, um Geld vom Sozialstaat zu erhalten, sondern um hier zu leben und zu arbeiten“
Lampedusa-Sprecher Asuquo Okono Udo zur taz.

Am gleichen Tag beendet die  St. Pauli Kirche am Pinnasberg das für ein Jahr gewährte Kirchenasyl.

Bildmaterial von Jutta Schär.

Demonstration nach einem Jahr Lampedusa in Hamburg

Yusuf Beyazit

Rund 5.000 Menschen folgten dem Aufruf von Flüchtlingen und Unterstützern, unter dem Motto „Ein Jahr Lampedusa in Hamburg – Keine Ruhe für den Hamburger Senat“ in der Hamburger Innenstadt zu demonstrieren.

„Anlass ist der Jahrestag des Endes des als „Notstand Nordafrika“ bezeichneten italienischen Programms zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus Libyen, welches am 28. Februar 2013 beendet wurde. Die italienischen Behörden schlossen damals die Aufnahmelager und setzten die BewohnerInnen auf die Straße, erteilten den Flüchtlingen Aufenthaltserlaubnisse und drängten sie, Italien Richtung Nordeuropa zu verlassen. Mit dieser Aufforderung brachten die italienischen Behörden zum Ausdruck, was auch viele Gutachten und Berichte von Menschenrechtsorganisationen belegen – dass es für Flüchtlinge in Italien keine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben gibt. Einige der Betroffenen schlossen sich in Hamburg zu der Gruppe Lampedusa in Hamburg zusammen und kämpfen seitdem für ein Bleiberecht aus humanitären Gründen. Nach einem Jahr des kräftezehrenden Kampfes steht der Hamburger Senat unserer Forderung nach einem kollektiven Bleiberecht noch immer ablehnend gegenüber und versucht die humanitäre Krise auf Hamburgs Straßen einfach auszusitzen.“

Aus: Aufruf von lampedusa-in-hamburg.tk

Bildmaterial von Yusuf Beyazit und Johann Stemmler.

Refugeestrike Berlin in Hamburg

Dirk Stegemann

Aktivisten vom Refugeestrike in Berlin nehmen an der 4. Adventskundgebung von Lampedusa Hamburg teil.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Lampedusa Flüchtlinge demonstrieren in Hamburg für Bleiberecht

Christian Ditsch

Rund 500 Menschen demonstrierten am Samstag den 30. November 2013 in Hamburg für ein Aufenthaltsrecht der sog. Lampedusa-Flüechtlinge in der Hansestadt.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Demonstration „Lampedusa in Berlin – Wir bleiben hier!“

Oliver Feldhaus

Mit dieser Demonstration wollten die über Lampedusa in das Refugeecamp Oranienplatz nach Berlin gelangten Refugees ihre Forderung nach einem Haus und einem Bleiberecht untermauern. Für beide Forderungen wurden am Tag darauf Anträge ins Abgeordnetenhaus von Berlin eingebracht.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

Am Ende der Demonstration kam es wegen einer angeblichen Vermummung zu körperlichen Übergriffen seitens der Polizei und fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen. Eine Person musste ins Krankenhaus.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Fast 300 Tote vor Lampedusa: Demonstration gegen die europäische Flüchtlingspolitik

(c) Thorsten Strasas

Rund 150 Refugees und Unterstützer zogen von der bis dahin besetzten Botschaft der Europäischen Union am Pariser Platz über en Reichstag bis zum Bundeskanzleramt. Ich Sprechchören und Redebeiträgen forderten sie eine Änderung der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik, sowie ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge. Vor dem Bundeskanzleramt wurden Kerzen in Erinnerung an die rund 300 Toten, die vor kurzem bei dem Versuch italienisches Festland zu erreichen ertranken.

Der Aufruf.

Bildmaterial von Eniola Itohan, Andrea Linss, Johann Stemmler und Thorsten Strasas.

Lampedusa Refugee Camp Demonstration

Dirk Stegemann

Refugees und Unterstützer demonstrieren in Kreuzberg und Mitte und ziehen zum „Festival gegen Rassismus“.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.