Beitrag getagt mit Kreuzberg


Protest in Berlin gegen Gewalt an Frauen und das Regime im Tschad

Oliver Feldhaus

Etwa 100 Menschen demonstrierten in Berlin gegen Gewalt gegen Frauen im Tschad und weltweit, sowie gegen das diktatorische Regime im Tschad. Hintergrund des Protestes unter dem Motto „Wir sind alle Zouhoura! Nein zur Gewalt an Frauen!“ war die Vergewaltigung der 16jährigen Schülerin Zouhoura durch 6 Männer. Diese sollen Angehörige der Elite des diktatorischen Regimes im Tschad sein, so die Demonstranten. Die Protestierenden fordern eine Aufklärung des Verbrechens und die Bestrafung der Täter.

Auf der Auftaktkundgebung am Checkpoint Charlie sprach auch ein Imam zu den Anwesenden.

Der Protestzug zog vom Checkpoint Charlie über die Friedrichstraße bis zum Auswärtigen Amt.

Bildmaterial von Florian Boillot, Oliver Feldhaus und Thorsten Strasas.

Protest „Stoppt den Krieg gegen Migranten!“ am ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie in Berlin

Christian Ditsch

Am 6. Februar 2014 setzte die spanische Guardia Civil Gummigeschosse und Tränengas gegen Migranten und Flüchtlinge ein, die versuchten vom marokkanischen Tarajal in die spanische Exklave Ceuta zu schwimmen. Dabei wurden 15 Menschen getötet. Im Herbst 2015 stellte ein spanisches Gericht die Ermittlungen gegen 16 beteiligte Polizeibeamte ein, die von spanischen NGOs verklagt worden waren.

Zum zweiten Jahrestag des Geschehens versammelten Flüchtlinge und Unterstützer am ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie und gedachten der Toten. „Angesichts der weiterhin dramatischen Situation der Migranten und Geflüchteten erklären wir insbesondere unsere Solidarität mit den Menschen aus der Subsahara, die weit entfernt von Fernsehkameras in der Wüste, sowie denen die täglich im Mittelmeer sterben.“ so die Organisatoren der Aktion.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Flüchtlingsdemonstration in Berlin gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Christian Ditsch

Flüchtlinge demonstrieren in Berlin gegen Abschiebungen nach Afghanistan. Im Geggensatz zur Einschätzung der Bundesregierung, sei das Land kein sicheres Herkunftsland, es herrscht dort weiterhin Krieg, dorthin könnten keine Menschen abgeschoben werden.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Demonstration in Berlin gegen die Verschärfung des Asylrechts

Yusuf Beyazit

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ demonstrieren Menschen in Berlin Neukölln und Kreuzberg gegen die durch die Bundesregierung geplante Verschärfung des Asylrechts in Deutschland.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit.

Kundgebung am zweiten Jahrestag der Taksim Proteste in Berlin

Thorsten Strasas

Rund 100 Menschen nehmen an einer Kundgebung am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg teil, die anlässlich des zweiten Jahrestages der Proteste um den Gezi Park in Istanbul an die Opfer der Proteste erinnert. Zudem erneuerten die Teilnehmer ihre Forderungen nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Türkei und kritisierten Recep Tayyip Erdogan und seine AKP.
An der Kundgebung beteiligte sich auch Hakan Taş, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin für Die Linke.

Bildmaterial von Thorsten Strasas.

Drei Jahre Mieterbündnis Kotti&Co in Berlin Kreuzberg

Andrea Linss

Zum dritten Jahrestag seines Bestehens veranstaltet des Kreuzberger Mieterbündnis Kotti&Co ein Fest an ihrem Gecekondu am Kottbusser Tor. Mit unzähligen Demonstrationen und anderen Aktionen, sowie aktiver Nachbarschaftshilfe hat das Bündnis massiv zur öffentlichen Wahrnehmung von Verdrängung, rassistischem Verhalten von Vermietern und der desolaten Wohnungsbaupolitik in Berlin beigetragen.

Herzlichen Glückwunsch auch von uns!

Bildmaterial von Andrea Linss.

US- Bürgerrechtlerin Angela Davis besucht Refugees der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin

Oliver Feldhaus

Nachdem der US-Bürgerrechtlerin Angela Davis der Zutritt zur von Refugees besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule durch das von Grünen geführte Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain verboten wurde, trafen sich Refugees und die seit Jahrzehnten aktive Kämpferin für Rechte von Minderheiten außerhalb der Schule. Refugees erläutern dort der US-Bürgerrechtlerin ihre Situation. Zuvor hatte bereits ein längeres intensives Gespräch über weitere Strategien der Refugeebewegung in einem nahegelegenen Lokal stattgefunden.

Bildmaterial von Florian Boillot, Christian Ditsch und Oliver Feldhaus.

Demonstration gegen die drohende Verschärfung des Asylrechts in Berlin

Oliver Feldhaus

Etwa 500 Menschen beteiligten sich in Berlin an einer Demonstration unter dem Motto „Asylrechtsverschärfung stoppen!“. Die Demonstration führte vom Oranienplatz in Kreuzberg bis zum Bundestag in Mitte.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

Ausstellung „Freiräume – Kreuzberg in den 80ern bis heute“ in Berlin

Umbruch Bildarchiv/Regenbogenfabrik

Das Berliner Umbruch Bildarchiv stellt mit 16 Fotografen bzw. Gruppen im  Regenbogencafé aus. Bei der Ausstellung „Freiräume – Kreuzberg in den 80ern bis heute“ sind auch die Photographers in Solidarity Oliver Feldhaus, Andrea Linss und Christina Palitzsch mit ihren Bildern vertreten. Es lohnt sich, vorbeizuschauen und visuell durch die vergangenen Jahrzehnte Kreuzbergs zu schweifen.

Im Begleittext zur Ausstellung heißt es:

„Die Voraussetzungen dafür waren günstig; verschlafene Hinterhöfe, urwüchsige Gelände wie der Görlitzer Park, brachliegende Flächen und zahllose leere und halb kaputte Häuser. Platz genug, etwas auszuprobieren, alleine oder mit anderen; Scheitern gehörte dazu. Um die Freiräume zu verteidigen, holten sich nicht wenige eine blutige Nase.
Doch Spekulanten und Baumafia, die mit aller Gewalt Kahlschlagsanierungen und Luxusmodernisierungen durchsetzen wollten, hatten damals schlechtere Karten.
Im heutigen Kreuzberg sind die Fassaden gestrichen, die Gebiete abgesteckt. Statt Wildwuchs gibt es Gentrifizierung, hohe Mieten, Zwangsräumungen. Und doch gibt es Momente, wo das alte Kreuzberg auf das neue trifft.“

Quelle: Regenbogenfabrik

Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, den 25.04.2015 um 19 Uhr im Regenbogencafé in der Lausitzer Straße 22.

 

© Umbruch Bildarchiv

© Umbruch Bildarchiv

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressekonferenz nach Brandanschlag auf Kunstprojekt „Haus der 28 Türen“

Johann Stemmler

Angehörige der Flüchtlingsbewegung in Berlin verurteilen den feigen Brandanschlag auf das „Haus der 28 Türen„. Sie erinnern an die Bedeutung des Oranienplatzes für die Bewegung und bekunden den Willen, den symbolträchtigen Ort als Versammlungsplatz nicht aufgeben zu wollen.

Eine Erklärung der Refugee Bewegung um den Oranienplatz zu dem Anschlag findet sich hier.

Bildmaterial von Johann Stemmler.

Erinnerung an den vor einem Jahr gestorbenen Jugendlichen Berkin Elvan

Thorsten Strasas

Mit einer Kundgebung am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg wurde dem durch die türkische Polizei getöteten Berkin Elvan gedacht.
Die Polizei in Istanbul traf den damals 14jährigen Berkin während der Gezi Park Proteste mit einer Tränengaskartusche am Kopf.

Berkin war an den Protesten nicht beteiligt, sondern geriet als Unbeteiligter unter Beschuss. Nach 269 Tagen im Koma verstarb Berkin Elvan am 11. März 2014.

Bildmaterial von Thorsten Strasas.

Pressekonferenz und Hochzeit auf dem Oranienplatz

Florian Boillot

Im Haus der 28 Türen auf dem Oranienplatz findet eine Pressekonferenz zur Situation von Frauen in Flüchtlingsunterkünfte mit Elizabeth Ngari von Women in Exile, sowie Ivy und Jennifer vom International Women’s Space und zudem die Hochzeitsfeier der Flüchtlingsaktivistin Napuli Paul Langa und ihrem Mann Max statt.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Demonstration in Erinnerung an Khaled Idris Bahray

Thorsten Strasas

Angeführt von Refugees aus der Gerhart-Hauptmann-Schule und vom Oranienplatz, zog heute ein Demonstrationszug von über 2.000 Menschen von Neukölln nach Kreuzberg, um dem in Dresden getöteten Refugee Khaled Idris Bahray zu gedenken und die gewissenhafte Aufklärung der Tat zu fordern.

Bildmaterial von Florian Boillot, Oliver Feldhaus und Thorsten Strasas.

Trauermarsch in Kreuzberg für verstorbene Refugee Aktivistin Mimi

Thorsten Strasas

Rund 200 Menschen nahmen an einem Trauer- und Protestmarsch durch Kreuzberg vom Oranienplatz zur ehemals besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule teil. Sie erinnerten dabei an die kürzlich verstorbenen, bekannte Aktivistin Mimi und kritisierten die deutsche und europäische Asylpolitik.

In einer emotionalen Rede erinnerte ein Geflüchteter daran, dass geflüchtete, afrikanische Frauen die am meisten unterdrückten Menschen sind und drückte seine Bewunderung für den Mut und die Kraft von Mimi aus: „Sie hat uns afrikanische Männer beschützt“.

Bildmaterial von Andrea Linss und Thorsten Strasas.

Gedenken an die verstorbene Refugee Aktivistin Mimi

Oliver Feldhaus

Die bekannte und geschätzte Aktivistin Mimi ist gestern gestorben.

Den Tag über nahmen Bekannte und Freunde, darunter auch die Mitglieder des Abgeordnetenhauses Canan Bayram (Grüne) und Hakan Tas (Linke), an der Gerhart-Hauptmann-Schule von ihr Abschied.

Sie wird allen, die sie kennengelernt haben, unvergessen sein.

 

 

 

 

Oliver Feldhaus

© Oliver Feldhaus, Sista Mimi

Oliver Feldhaus

© Oliver Feldhaus, Trauer um Mimi an der Gerhart-Hauptmann-Schule

Oliver Feldhaus

© Oliver Feldhaus, Trauer um Mimi an der Gerhart-Hauptmann-Schule

Oliver Feldhaus

© Oliver Feldhaus, Hakan Tas, Canan Bayram und Dirk Stegemann an der Gerhart-Hauptmann-Schule