Beitrag getagt mit Hamburg


Demonstration „Never Mind The Papers“ in Hamburg

Jutta Schaer

Am 1. Mai nahmen rund 6.000 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto „Never Mind The Papers“ in Hamburg teil, um ihren Unmut über die Hamburger Flüchtlingspolitik zu zeigen. Die Demonstration verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

Bildmaterial von Jutta Schär.

Hunderte gedenken in Hamburg St. Pauli den im Mittelmeer ertrunkenen Refugees

Jutta Schaer

Mehrere hundert Menschen zogen am Abend des 22.04.2015 durch St. Pauli und forderten „Refugees Welcome“. Die Demonstration zog zum Fischmarkt, wo eine Schweigeminute abgehalten wurde und die mitgebrachten Blumen, in Gedenken an die Toten im Mittelmeer, in die Elbe geworfen wurden.

Bildmaterial von Jutta Schär.

Demonstration in Hamburg gegen Rassismus und für ein Flüchtlingsheim in Harvesthude

Jutta Schaer

Demonstration unter dem Motto „Rassismus benennen. Die Mitte entlarven!“ in Hamburgs feinem Pöseldorf. Ziel der ca. 1.000 Demonstranten war es, den Bau des Flüchtlingsheims in Harvestehude durchzusetzen und Rassismus zu bekämpfen.

Viele Flüchtlinge werden in den Randgebieten der Stadt untergebracht, aber eine Unterkunft in einem reichen Stadtteil wie Harvestehude soll von Anwohnern gerichtlich verhindert werden.

Bildmaterial von Jutta Schaer.

Pressekonferenz zur Vorstellung des Lampedusa-Manifests in Hamburg

Jutta Schär

Heute Mittag wurde auf einer Pressekonferenz das Lampedusa- Mannifest vorgestellt. Anwesend waren unter anderem Bela B. von den Ärzten und die Kampnagel -Intendantin Ameli Deuflhard. Unterstützer der Gruppe sind zahlreiche Künstler wie Fatih Akim oder Justus Franz.

Das Manifest kritisiert die Politik und die starre Haltung des Hamburger Senats. Der Sprecher der Gruppe Asuquo Udo sagt, dass ca. 100-150 Menschen der Gruppe in Hamburg unter unwürdigen Umständen auf der Straße leben und das Problem sich seit Auflösung der Winter-Notunterkünfte noch verschärft habe.

Zum Manifest geht es hier.

 

Bilder von Jutta Schär:

Jutta Schär

© Jutta Schär

Jutta Schär

© Jutta Schär

Jutta Schär

© Jutta Schär

Lampedusa Hamburg demonstriert für Arbeitserlaubnis

Jutta Schär

Mehrere hundert Lampedusa-Flüchtlinge und Unterstützer demonstrieren in Hamburg unter dem Motto „We demand our work permit!„, um eine Arbeitserlaubnis zur Sicherstellung ihres Lebensunterhaltes zu erhalten.

„Wir sind nicht hier, um Geld vom Sozialstaat zu erhalten, sondern um hier zu leben und zu arbeiten“
Lampedusa-Sprecher Asuquo Okono Udo zur taz.

Am gleichen Tag beendet die  St. Pauli Kirche am Pinnasberg das für ein Jahr gewährte Kirchenasyl.

Bildmaterial von Jutta Schär.

Refugees kämpfen in Hamburg für ein „Refugee Welcome Center“

Jutta Schär

Am 1. Mai wird in Hamburg im Zuge der »Recht auf Stadt kennt keine Grenzen«-Parade kurzzeitig ein leerstehendes Grundschulgebäude in der Laeiszestraße 12 besetzt, um ein „Refugee Welcome Center“ einzurichten. Nachdem die Schulbehörde Strafantrag stellt, beschließen die Refugees das Gebäude wieder zu verlassen, um eine gewaltsame Räumung durch die Polizei zu verhindern.

In der Folge finden Vollversammlungen vor dem Schulgebäude statt. Die Forderung nach Einrichtung eines Welcome Centers bleibt bestehen.

Die Aktivisten selbst schreiben dazu:

„Ziel des RWC ist es, ein offenes Zentrum zu schaffen, welches als Anlaufstelle, Notunterkunft und Arbeitsraum für Geflüchtete bzw. Unterstützer_innen dienen kann.
Ein solches Zentrum ist in Hamburg dringend notwendig, z. B. für die Gruppe Lampedusa in Hamburg, die seit über einem Jahr auf den Straßen dieser Stadt lebt und deren Probleme vom Senat komplett ignoriert werden.“

Die Forderungen und aktuellen Geschehnisse werden hier von den Aktivisten selbst dargelegt: Refugee Welcome Center Hamburg.

Bildmaterial von Jutta Schär.

Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Hamburg und überall

Jutta Schär

Gestern gingen in Hamburg ca 200 Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten „für eine gleiche Gesundheitsversorgung aller Menschen in Hamburg und überall“.
Mit Inkrafttreten des UN-Sozialpakts im Jahr 1976 hat sich die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet, „für jedermann“ im Krankheitsfall den Genuss medizinischer Einrichtungen und ärztlicher Betreuung sicher(zu)stellen.“ Trotzdem gibt es aktuell in Hamburg tausende Menschen, die keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben. Gerade im letzten Jahr hat sich ihre Situation weiter verschlechtert.
Gesundheit ist ein Menschenrecht, das unabhängig vom Pass, Herkunft und Einkommen besteht. Jeder Mensch muss uneingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung haben.

Bildmaterial von Jutta Schär.

Demonstration nach einem Jahr Lampedusa in Hamburg

Yusuf Beyazit

Rund 5.000 Menschen folgten dem Aufruf von Flüchtlingen und Unterstützern, unter dem Motto „Ein Jahr Lampedusa in Hamburg – Keine Ruhe für den Hamburger Senat“ in der Hamburger Innenstadt zu demonstrieren.

„Anlass ist der Jahrestag des Endes des als „Notstand Nordafrika“ bezeichneten italienischen Programms zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus Libyen, welches am 28. Februar 2013 beendet wurde. Die italienischen Behörden schlossen damals die Aufnahmelager und setzten die BewohnerInnen auf die Straße, erteilten den Flüchtlingen Aufenthaltserlaubnisse und drängten sie, Italien Richtung Nordeuropa zu verlassen. Mit dieser Aufforderung brachten die italienischen Behörden zum Ausdruck, was auch viele Gutachten und Berichte von Menschenrechtsorganisationen belegen – dass es für Flüchtlinge in Italien keine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben gibt. Einige der Betroffenen schlossen sich in Hamburg zu der Gruppe Lampedusa in Hamburg zusammen und kämpfen seitdem für ein Bleiberecht aus humanitären Gründen. Nach einem Jahr des kräftezehrenden Kampfes steht der Hamburger Senat unserer Forderung nach einem kollektiven Bleiberecht noch immer ablehnend gegenüber und versucht die humanitäre Krise auf Hamburgs Straßen einfach auszusitzen.“

Aus: Aufruf von lampedusa-in-hamburg.tk

Bildmaterial von Yusuf Beyazit und Johann Stemmler.

Refugeestrike Berlin in Hamburg

Dirk Stegemann

Aktivisten vom Refugeestrike in Berlin nehmen an der 4. Adventskundgebung von Lampedusa Hamburg teil.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Lampedusa Flüchtlinge demonstrieren in Hamburg für Bleiberecht

Christian Ditsch

Rund 500 Menschen demonstrierten am Samstag den 30. November 2013 in Hamburg für ein Aufenthaltsrecht der sog. Lampedusa-Flüechtlinge in der Hansestadt.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Demonstration in Hamburg gegen Rassismus und Verdrängung

© Chris Grodotzki / visual.ebellion

In Hamburg kommen rund 2000 Menschen zusammen, um mit den Refugees gegen Rassismus und Marginalisierung zu demonstrieren.

Bildmaterial von Chris Grodotzki.