Beitrag getagt mit Fotografie


Glückwunsch an Christian Mang zum 1. Preis der Rückblende 2015!

Christian Mang

Unser Fotograf Christian Mang hat soeben den ersten Preis der Rückblende 2015, dem deutschen Preis für politische Fotografie, gewonnen!

Wir freuen uns und feiern ihn!

 

Hier gibt es einen Bericht mit Kurzinterview mit Christian: Inforadio: Rückblende 2015 – Politische Fotografie und Karikatur.

Ein weiterer Bericht der Berliner Zeitung: Christian Mang und Thomas Plaßmann erhalten „Rückblende“-Preis.

Christian Mang

Christian Mang gewinnt den 1. Preis der Rückblende 2015.

Lampedusa Flüchtling aus Niger in Berlin

Christian Ditsch

Ahmed hat die Flucht über das Mittelmeer überlebt. Seitdem schlägt er sich durch Europa und lebt seit Mitte 2014 in Berlin. Wie viele andere Flüchtlinge wünscht er sich vor allem eines: ein Leben in Würde. Die Entscheidung zur Flucht über das Mittelmeer fiel im Sommer 2011 als auf die libysche Hauptstadt Tripolis Bomben der Nato-Truppen regneten um den Diktator Gaddafi zu stürzten. Ahmed wusste, dass sein Leben in Gefahr ist, also stieg er in ein Schlauchboot, zusammen mit 120 weiteren Flüchtlingen. Er hatte Glück. Nach 24 Stunden erreicht das Boot die italienische Insel Lampedusa. So lange der 30jährige Flüchtling keinen sicheren Aufenthaltsstatus hat, möchte er unerkannt bleiben.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Ausstellung „Freiräume – Kreuzberg in den 80ern bis heute“ in Berlin

Umbruch Bildarchiv/Regenbogenfabrik

Das Berliner Umbruch Bildarchiv stellt mit 16 Fotografen bzw. Gruppen im  Regenbogencafé aus. Bei der Ausstellung „Freiräume – Kreuzberg in den 80ern bis heute“ sind auch die Photographers in Solidarity Oliver Feldhaus, Andrea Linss und Christina Palitzsch mit ihren Bildern vertreten. Es lohnt sich, vorbeizuschauen und visuell durch die vergangenen Jahrzehnte Kreuzbergs zu schweifen.

Im Begleittext zur Ausstellung heißt es:

„Die Voraussetzungen dafür waren günstig; verschlafene Hinterhöfe, urwüchsige Gelände wie der Görlitzer Park, brachliegende Flächen und zahllose leere und halb kaputte Häuser. Platz genug, etwas auszuprobieren, alleine oder mit anderen; Scheitern gehörte dazu. Um die Freiräume zu verteidigen, holten sich nicht wenige eine blutige Nase.
Doch Spekulanten und Baumafia, die mit aller Gewalt Kahlschlagsanierungen und Luxusmodernisierungen durchsetzen wollten, hatten damals schlechtere Karten.
Im heutigen Kreuzberg sind die Fassaden gestrichen, die Gebiete abgesteckt. Statt Wildwuchs gibt es Gentrifizierung, hohe Mieten, Zwangsräumungen. Und doch gibt es Momente, wo das alte Kreuzberg auf das neue trifft.“

Quelle: Regenbogenfabrik

Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, den 25.04.2015 um 19 Uhr im Regenbogencafé in der Lausitzer Straße 22.

 

© Umbruch Bildarchiv

© Umbruch Bildarchiv

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oliver Feldhaus zeigt Bilder in der Galerie der KungerKiezInitiative

Oliver Feldhaus

Ab heute 16:00 sind Bilder von Oliver Feldhaus in der Galerie der KungerKiezInitiave in Berlin-Treptow zu sehen. Die Ausstellung unter dem Titel „Menschen – Landschaften“ läuft bis 26. April 2015. Die Fotografien können während der Öffungszeiten donnerstags bis sonntags von 15:00-19:00 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

„Ungleiches gleichzeitig – jeden Tag“ erlebt der Fotograf Oliver Feldhaus mit seiner Kamera durch die Straßen ziehend.
Das „Subjekt Mensch“ im Linsenblick wird Kraft seines Seins von ihm digital festgehalten. Treffsicher werden die menschlichen Momente eingefangen und der Nachwelt erhalten.
Für Oliver Feldhaus ist Berlin ein Raum extremer Gleichzeitig- und Gegensätzlichkeit. Mit seinen Fotos, den Gesichtern seiner „Welt-Stadt-Landschaft“, gräbt er sich in die Herzen der Betrachter.

Berlin – die denkbar beste Landschaft für den Fotografen Oliver Feldhaus. Er kommt den Ereignissen und Menschen extrem nahe und wird mit der Kamera in der Hand selbst Teil dieser „dynamischen Bewegung“.
Kernpunkt, um den die fotografische Arbeit von Oliver Feldhaus kreist, ist der Kampf der selbstbestimmten Refugee-Bewegung in Berlin. In der Ausstellung der Galerie im KungerKiez findet sie ihren eigenen Raum.
Ungleiches gleichzeitig – jeden Tag

Auf dem Dach einer von Flüchtlingen besetzten und von Polizisten umstellten Schule in Kreuzberg kämpfen Refugees um ihre Rechte. Gleich nebenan: der Besuch des deutschen Bundespräsidenten im Szene-Café ‚Cafe Kotti‘.

Vor dem Brandenburger Tor, dort, wo grade noch die Flüchtlinge ihren Hungerstreik auf Leben und Tod führten, bricht nur wenige Wochen später an gleicher Stelle der Jubel einer berauschten Nation aus. Deutschland ist Fußballweltmeister!

Berlin ist ein Raum extremer Gleichzeitig- und Gegensätzlichkeiten. Sie graben mit Ihrer Intensität und mit ihrer Dynamik tiefe Spuren. Nicht nur in die Straßen, die Plätze und in die Stadtlandschaften Berlins, sondern auch in die Herzen der Menschen, die Gesichter dieser Stadt.

Berlin – die denkbar beste Landschaft also für einen Fotografen wie Oliver Feldhaus, der tagtäglich in diesen Straßen, auf diesen Plätzen unterwegs ist. Er kommt dabei ebenfalls den Ereignissen und Menschen oft extrem nahe und wird mit der Kamera in der Hand selbst Teil dieser dynamischen Bewegung.

Anfang und ständiger, immer wiederkehrender Fixpunkt, um den die bisherige fotografischen Arbeit von Oliver Feldhaus kreist, ist der Kampf der selbstbestimmten Refugeebewegung in Berlin , die darum auch ihren eigenen Raum in der Ausstellung findet.

Quelle: KungerKiezInitiative.

Einen Artikel zur Ausstellung ist in der „Berliner Woche“ erschienen: Oliver Feldhaus zeigt ungewöhnliche Bilder aus unserer Stadt.

Yusuf Beyazit stellt aus: „Wessen Straße ist die Straße?“

jungeWelt

Das Gründungsmitglied der Photographers in Solidarity Yusuf Beyazit stellt vom 21. August bis 10. November 2014 Bilder von den politischen Bewegungen auf den Straßen Berlins in der jungeWelt-Ladengalerie aus.

Die Galerie befindet sich in der Torstraße 6, 10119 Berlin.

Die Öffnungszeiten sind: Montag – Donnerstag 11:00 – 18:00 Uhr, Freitag 10:00 – 14:00 Uhr.

Zu der Ausstellung ist ein Begleitband erschienen.

Mehr Infos gibt es auch hier: „Wessen Straße ist die Straße?“ Facebook Event.

 

Bericht in der jungenWelt:

junge Welt vom 22. August 2014

junge Welt vom 22. August 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder von der Vernissage:

Thorsten Strasas

© Thorsten Strasas

Yusuf Beyazit

© Yusuf Beyazit

Oliver Feldhaus

© Oliver Feldhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung: „Ob Nuriye, ob Kalle – wir bleiben alle!“

Regenbogencafe

Vier Fotografen, darunter auch Andrea Linss und Christina Palitzsch, sowie neuköllnbild und Hermann Bach stellen im Regenbogencafé unter dem Titel „Ob Nuriye, ob Kalle – wir bleiben alle!“ aus:

„Die Zwangsräumung der Familie Gülbol im Februar 2013 in Kreuzberg, die von 850 Polizist*innen unter dem Protest von 1000 solidarischen Menschen durchgesetzt wurde und der tragische Tod von Rosemarie Fliess zwei Tage nach Ihrer Räumung, haben das Thema Zwangsräumungen bundesweit in die Öffentlichkeit gebracht.

Seither ist viel erfreuliches geschehen. Vorübergehend hatten in Berlin öffentliche Wohnungsbaugesellschaften Zwangsräumungen ausgesetzt.

Es wendeten sich zahlreiche Betroffene an das Bündnis Zwangsräumungen verhindern, zwanzig drohende Zwangsräumungen konnten abgewendet werden. Auch in anderen Städten haben sich Gruppen gebildet, die gegen Zwangsräumungen Widerstand organisieren.

Schuld sind nicht die Betroffenen, Schuld ist das System, in dem Wohnraum eine Ware ist und Profitinteressen höher gewertet werden, als die existenziellen Rechte der Mieter*innen. Verdrängung, Zwangsräumungen und soziale Ausgrenzung, wir setzen dagegen unsere Solidarität.

Die Ausstellung „Ob Nuriye, ob Kalle – wir bleiben alle!“ dokumentiert einen Ausschnitt des stadtweiten Widerstandes gegen Zwangsräumungen in Berlin.“

Die Vernissage findet am 27.06.2014 um 18:00 Uhr statt.

Mehr Infos zu der Ausstellung des Umbruch Bildarchivs gibt es hier: Regenbogencafé.

Das „Neue Deutschland“ berichtet auch über die Ausstellung: Protest in Bildern.

 

Regenbogencafe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Refugee Protest Mahnwache am Oranienplatz inmitten des MyFestes

Thorsten Strasas

Nachdem es zunächst Drohungen gab, das Protestlager der Refugees müsse dem MyFest, konkreter der Rockbühne weichen, wurde diese nun südlich des Oranienplatzes aufgestellt und die Refugees konnten auf ihrem angestammten Platz bleiben. An ihrem Infozelt und auf dem gegenüber befindlichen Lager wurden Bilder, hauptsächlich der Photographers in Solidarity aufgehängt und zudem Getränke und Essen als Soli-Aktion für den anstehenden March for Freedom verkauft.

Bildmaterial von Andrea Linss und Thorsten Strasas.

Vernissage unserer Ausstellung „All refugees are fighters!“ im Café Kotti

Vernissage der Ausstellung "All refugees are fighters!" im Café Kotti

In einem gut gefüllten Café Kotti findet die Vernissage unserer Ausstellung „All refugees are fighters!“ mit 42 Bildern von sieben Fotografen statt. Turgay Ulu von den Refugees spricht über deren Lage und ihren Kampf. Später spielt und singt Nicolás Rodrigo Miquea.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Ute DonnerOliver Feldhaus, Gabriele SenftDirk Stegemann und Thorsten Strasas.

Ausstellung beim migrationspolitischen Frühjahrsempfang der Grünen im Abgeordnetenhaus

“The refugee protest – A photography exhibition”. Migrationspolitischr Empfang B90/Grüne.

Auf Einladung der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen, insbesondere von deren migrationspolitischen Sprecherin Canan Bayram, stellen wir einen Teil unserer Bilder während des jährlichen migrationspolitschen Frühjahrsempfang aus.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit.

Photographers in Solidarity stellen auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz aus

Die Photographers in Solidarity stellen auf Einladung ihre Bilder auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin aus.

Bildmaterial von Andrea Linss: Bild und Gabriele Senft: Bild 1, Bild 2.

Eindrücke vom vierten Tag unserer Ausstellung „Photographers in Solidarity. The refugee protest – A photography exhibition“

Gabriele Senft

Gabriele Senft und Ute Donner vermitteln Eindrücke rund um die Open-Air-Ausstellung der Photographers in Solidarity am Pariser Platz.

Bildmaterial von Gabriele Senft und Ute Donner.

Ansichten des dritten Tages unserer Ausstellung und des immer noch anhaltenden Hungerstreiks

Gabriele Senft

Während der Hungerstreik der Refugees unbefristet weiter geht und sie der Kälte trotzen, zieht auch unserere Ausstellung die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich.

Bildmaterial von Gabriele Senft und Dirk Stegemann.

Wir stellen unsere Bilder am Brandenburger Tor aus!

Thorsten Strasas

Spontan finden sich Fotografen aus Berlin und anderen Städten zusammen und organisieren binnen zwei Tagen eine Open-Air-Ausstellung unter dem Titel „Photographers in Solidarity. The refugee protest – A photography exhibition„.

Die Bilder zeigen die Proteste der Refugees von Beginn an und dokumentieren auch ihren Marsch durch Deutschland nach Berlin. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Geschehnissen in Berlin.

Die Ausstellung hängt bis zum Ende des Camps am Pariser Platz und wird von tausenden Passanten gesehen.

Bildmaterial von Andrea Linss, Gabriele Senft, Dirk Stegemann und Thorsten Strasas.