Beitrag getagt mit eisenhüttenstadt


Innenminister de Maiziere und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke besuchen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt

Christian Ditsch

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Brandeburgs (CDU) Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) besuchen die Zentrale Ausländerbehörde und BAMF-Außenstelle in Eisenhüttenstadt (Brandenburg).

Sie lassen sich von Mitarbeitern die Situation in der Einrichtung zeigen und erklären, sprechen mit Flüchtlingen und besichtigen das auf dem Gelände befindliche Abschiebegefängnis.
Der Besuch des Bundesinnenministers und des Ministerpräsidenten wurde von etwa 40 Journalisten begleitet.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Unterbringung von Geflüchteten im Erstaufnahmelager in Eisenhüttenstadt

Christian Ditsch

Erstaufnahmelager des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Eisenhüttenstadt.
Mehrere hundert Maenner die aus dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen sind, wurden in im brandenburgischen Eisehüttenstadt einem vom DRK aus Zelten errichteten Erstaufnahmelager untergebracht. Andere Unterkünfte werden den Buergerkriegsflüchtlingen vorerst nicht zu Verfuegung gestellt. Sie schlafen auf Feldbetten in Zelten, deren Böden mit Holzplatten ausgelegt wurden.
Die DRK-Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich in dem Flüchtlingslager, das sich auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne der Bundespolizei befindet. Sie organisieren die Verpflegung sowie medizinische Hilfe. Von der Bevölkerung aus der Umgebung haben die Menschen im Lager Kleidungs- und Sachspenden bekommen.

Bildmaterial von Florian Boillot (DRK-Zeltstadt, Erstaufnahme, Abschiebehaft) und  Christian Ditsch.

Flüchtlingsprotest in Frankfurt/Oder

Christian Ditsch

Im Rahmen eines Protestcamps gegen das Flüchtlingsaufnahmelager im knapp 30 Km entfernten Eisenhüttenstadt kam es zu Protesten in Frankfurt/Oder. Die ca. 100 Demonstranten forderten u.a. die Abschaffung der Lager als Unterkunft für Asylsuchende, die Abschaffung der Residenzpflicht – „Freedom of Movement“. Flucht sein kein Verbrechen, so die Flüchtlinge.

Vor Beginn der Demonstration gab es einige rassistische Pöbeleien von Passanten.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

1. Berlinweiter antirassistischer Spiel- und Badetag

Johann Stemmler

In Folge einer Gerichtsentscheidung, die ein derartiges Fest in Reinickendorf einschränkte, bot das Refugee Protest Camp am Oranienplatz an, dieses in Kreuzberg abzuhalten. Es folgte ein wunderbares Fest mit Flüchtlingsfamilien aus der ZAST Eisenhüttenstadt, aus dem Reinickendorfer Marie-Schlei-Haus, mit Bewohnern des O-Camps und deren Unterstützerinnen.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Andrea Linss, Gabriele Senft, Dirk Stegemann und Johann Stemmler.

Ein Fest für die Kinder im Flüchtlingslager Eisenhüttenstadt

Oliver Feldhaus

Refugees vom Protest Camp am Oranienplatz organisieren mit Unterstützern ein Kinderfest vor dem Flüchtlingslager in Eisenhüttenstadt.

Bildmaterial von Andrea Linss, Oliver Feldhaus und Dirk Stegemann.

Bilder vom Info-, Solidaritäts- und Protest Camp in Eisenhüttenstadt

Dirk Stegemann

Mehrere Tage soll eine Dauerversammlung vor dem Lager Eisenhüttenstadt geben.

Bildmaterial von Dirk Stegemann (Set 1), Dirk Stegemann (Set 2),

Die Deportation von Usman Manir ist gestoppt und er wurde gestern aus der Abschiebehaft entlassen!

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Demonstration und Protestcamp am Sammellager in Eisenhüttenstadt

Oliver Feldhaus

Refugees errichten vor dem Sammellager in Eisenhüttenstadt ein Protestcamp und ziehen mit Unterstützern mit einer Demonstration durch die Stadt.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Oliver Feldhaus, Björn Kietzmann (Set 1), Björn Kietzmann (Set 2), Andrea Linss, Gabriele Senft, Dirk Stegemann Vorbereitung (Set 1), Dirk Stegemann (Set 2) und Johann Stemmler.

Bilder vom zweiten Tag des Refugee Protest Camp Eisenhüttenstadt und Fastenbrechen

Dirk Stegemann

Impressionen vom zweiten Tag am Lager Eisenhüttenstadt mit abendlichen Fastenbrechen.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Refugees protestieren vor dem Sammellager in Eisenhüttenstadt

Oliver Feldhaus

Der Protest der Refugees in Solidarität mit den Flüchtlingen in Eisenhüttenstadt steht unter dem Motto „Abschiebemaschinerie in Eisenhüttenstadt stoppen! Solidarität mit den hungerstreikenden Geflüchteten!“.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Gabriele Senft (Set 1), Gabriele Senft (Set 2) und Dirk Stegemann (mit Pressemitteilung der Refugees).

Vor dem Lager in Eisenhüttenstadt gibt es jetzt ein Info-, Solidaritäts- und Protestzelt

Dirk Stegemann

Die Refugee Proteste erreichen auch Eisenhüttenstadt. Vor dem Lager (ZAST) gibt es jetzt ein Info-, Solidaritäts- und Protestzelt.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Erste Bilder vom Abschiebegefängnis vom 15.07.2013

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Usman Manir – Gerichtsverfahren und medizinische Untersuchung

Dirk Stegemann

„Niemand ist illegal! Freiheit für Usman!“

Während Refugees vom Oranienplatz die Straßen zur Bekräftigung iher Forderungen und aus Protest über die Untätigkeit der herrschenden Politik blockierten, unterstützten andere Refugees und Unterstützer schon sehr früh am Morgen den von Abschiebung bedrohten Usman Manir in Eisenhüttenstadt.

Wahrscheinlich hatten Amtsgericht, Ausländerbehörde und Bundespolizei Hand in Hand nach Bekanntwerden der Genehmigung für eine externe medizinische Untersuchung schnell noch am vergangenen Freitag einen Amtsarzt und am 08.07. eine Gerichtsverhandlung zur erneuten Verlängerung der Abschiebehaft dazwischen geschoben.

Das Amtsgerichtsurteil sowie die Stellungnahme des Zentrums für Folteropfer zu ihrer externen Untersuchung folgen morgen.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Am 11.07.2013 erfolgt die Aussetzung der Abschiebung:

Das VG Frankfurt (Oder) hat soeben beschlossen, dass das Bundesamt für Migration der Bundespolizei mitzuteilen hat, dass eine Zurückschiebung von Usman nach Ungarn bis zur Entscheidung über den heute gestellten Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung unterbleibt. Die Abschiebung konnte also zunächst kurzfristig aufgehalten werden. Jetzt bleibt abzuwarten, wie das Gericht über den Antrag entscheidet. Der Eingang der Petition gegen die Abschiebung von Usman und für eine generelle medizinische/psychotraumatische Betreuung von Asylsuchenden wurde vom Petitionsausschuss des Bundestages bestätigt. (http://www.change.org/de/Petitionen/bundestag-brandenburg-medizinische-psychotraumatische-versorgung-für-usman-manir-statt-abschiebung).

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Am 15.07.2013 wird Usman Manir aus der Abschiebehaft entlassen.

Refugee Protest Demo in Eisenhüttenstadt

© Dirk Stegemann

Die schon länger geplante Demonstration vor der „Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber“ in Brandenburg bekam traurigerweise eine bedrückende Aktualität, nachdem sich nur weniger Tage zuvor der Flüchtling Juma A. in genau jener Einrichtung das Leben nahm. Während der Kundgebung vor dem Abschiebegefängnis kam es zu Beifall aus den Zellen und zudem wurde das Eingangstor beschädigt. Die Polizei griff mit Pfefferspray ein. An der anschließenden Demonstration beteiligten sich rund 250 Menschen.

Bildermaterial von Dirk Stegemann.

Refugee aus dem Tschad begeht in Eisenhüttenstadt Suizid

© Dirk Stegemann

Nur wenige Tage vor der angekündigten Abschiebung nach Italien begeht der 20jährige Juma A. aus dem Tschad Suizid. Während er nur drei Tage zuvor noch an der Demonstration in Berlin teilgenommen hat, scheint der nahe Termin seiner Abschiebung Auslöser für seine Entscheidung gewesen zu sein.
Offenkundig hat das unmenschliche Asylsystem, insbesonders was die Unterbringung, Betreuung und medizinische Versorgung angeht, ein weiteres Opfer gefunden.

Wir trauern mit seinen Freunden und Weggefährten.

Juma A.