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Refugee Protest Camp in Chemnitz

Florian Boillot

Am 22. Juli haben rund 25 Refugees ein Protest Camp vor der Ausländerbehörde in Chemnitz eingerichtet. Dieses ist zunächst bis zum 29. Juli genehmigt.

Die Forderungen der Refugees bestehen in einer schnelleren Bearbeitung ihrer Asylanträge. Einige warten bereits seit zehn Monaten ohne jede Auskunft.

Bildmaterial von Florian Boillot.

 

Soli Kundgebung für Refugees in der Gürtelstraße jetzt in Park an der Frankfurter Allee

Florian Boillot

Die Soli-Kundgebung für die Flüchtlinge auf dem Dach des ehemaligen Hostels in der Gürtelstraße in Berlin Friedrichshain hat sich in den kleinen Park an der Frankfurter Allee verlagert.

Leider ohne Sicht zwischen Dach und Kundgebung. Mit Regenschirmen abgegrenzt, entsteht ein Ort für politische Diskussionen, Musik, Kino oder Capoeira. Bis jetzt toleriert die Polizei diesen neuen Ort.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Camp hungerstreikender Refugees von Polizei geräumt

Thorsten Strasas

Am zweiten Tag des Hungerstreiks von Refugees aus mehreren Ländern am Brandenburger Tor räumte die Polizei das Camp. Dabei wurden die Refugees und einige Unterstützer festgenommen.

Zuvor hatte die Polizei eine Verlängerung der Genehmigung der Kundgebung auf der östlichen Seite des Brandenburger Tores mit Hinweis auf eine stattfindene Veranstaltung abgelehnt und als Alternative den westlichen Vorplatz des Tores angeboten. Dies wurde von den Flüchtlingen abgelehnt. Kurz danach erfolgte gegen 15:30 Uhr die Räumung. Die Habseligkeiten der Refugees wurde auf einen Polizei-LKW geladen. Die Polizei war mit rund 200 Beamten im Einsatz.

Bildmaterial von Florian Boillot, Björn Kietzmann, Andrea Linss, Johann Stemmler und Thorsten Strasas.

 

Nach und nach werden die Refugees und Unterstützer von der Polizei entlassen und von den Freunden und Mitstreitern willkommen geheißen.

Bildmaterial von Andrea Linss.

Bilder vom zweiten Tag des Hungerstreiks am Brandenburger Tor

Christian Ditsch

Rund dreißig Flüchtlinge aus über 10 Ländern aus Afrika und Asien sind am Donnerstag den 17. Juli 2014 vor dem Brandenburger Tor in den Hungersteik getreten. Sie fordern einen sicheren Aufenhalt in Deutschland und ein Bleiberecht.

Es ist bereits der dritte  Hungerstreik von Flüchtlingen an dieser Stelle.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Christian Ditsch und Andrea Linss.

Refugees beginnen Hungerstreik am Brandenburger Tor

Christian Ditsch

Rund dreißig Refugees aus verschiedenen Herkunftsländern haben am Brandenburger Tor in Berlin einen unbefristeten Hungerstreik begonnen, um auf ihre desolate Lage in Asyheimen aufmerksam zu machen. Sie fordern einen sicheren Aufenhalt in Deutschland und ein Bleiberecht.

„Immer wieder begehen unsere Brüder und Schwestern in den Lagern Selbstmord. Immer wieder gibt es Selbstmordversuche, um endlich frei zu sein. Im Lager leben bedeutet, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein und ohne Perspektive und Grundrechte leben zu müssen.“

Aus dem Statement der Refugees.

Es ist bereits der 3. Hungerstreik von Fluechtlingen an dieser Stelle.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Florian Boillot, Christian Ditsch, Andrea Linss und Thorsten Strasas.

Polizei räumt Refugee Protestcamp an der Gedächtniskirche

Bjoern Kietzmann

Die elf anwesende Flüchtlinge werden am späten Vormittag in polizeilichen Gewahrsam genommen. Hintergrund seien angenommene Verstöße gegen die Residenzpflicht. Nach nach einer Identitätsfeststellung sei laut Polizei ein Rücktransport der Flüchtlinge in die jeweiligen Bundesländer geplant.

Bildmaterial von Björn Kietzmann.

Achter Tag des Hungerstreiks am Alexanderplatz

Andrea Linss.

Eindrücke vom achten Tag des Hungerstreiks und vierten Tag des trockenen Hungerstreiks vor dem Haus des Lehrers am Alexanderplatz. Ein Geiger spielt, um die Refugees zu unterstützen.

Bildmaterial von Andrea Linss.

Räumung des „Schlaflagers“ im Refugee Camp auf dem Oranienplatz durch die Polizei

Oliver Feldhaus

Am Morgen räumte die Polizei gegen den friedlichen Widerstand der Refugees auf den Oranienplatz in Berlin das sog. „Schlaflager“ auf. Die Mahnwache blieb erhalten. Kurz vor einer geplanten Pressekonferenz der Refugees, auf welcher sie über das Ergebnis des letzten Gesprächs mit der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung Aydan Özoguz berichten wollten, wurde Patras Bwansi, einer der daran beteiligten Refugees, wegen einer von der Polizei behaupteten Ordnungswidrigkeit in Gewahrsam genommen. Am Nachmittag war Patras Bwansi dann wieder am Oranienplatz.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Björn Kietzmann.

Sechster Tag des inzwischen trockenen Hungerstreiks am Alexanderplatz

Björn Kietzmann

Sanitäter brachten am sechsten Tag des inzwischen trockenen Hungerstreiks von Flüchtlingen nahe des Alexanderplatzes erneut mehrere Teilnehmer in umliegende Krankenhäuser. Mindestens einer der abtransportierten Flüchtlinge war so stark kollabiert, dass er nicht mehr auf Ansprachen der Rettungskräfte reagieren konnte. Die Flüchtlinge hungern für ein Bleiberecht, gegen Abschiebungen insgesamt und für ein Ende des umstrittene Dublin II-Abkommens.

Bildmaterial von Björn Kietzmann.

Refugees treten in einen trockenen Hungerstreik

Florian Boillot

Nachdem schon der bisherige Hungerstreik ausgesprochen kräftezehrend war und bereits mehrere Refugees notärztlich versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten, traten die Flüchtlinge nun, beginnend mit Mitternacht, in einen trockenen Hungerstreik. Ab sofort verweigern sie demzufolge auch die Aufnahme von Flüssigkeit.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Pressekonferenz und Zusammenbrüche am vierten Tag des Hungerstreiks am Alexanderplatz

Florian Boillot

Am vierten Tag ihres Hungerstreiks halten die Flüchtlinge eine Pressekonferenz vor dem bcc am Alexanderplatz in Berlin ab.

Sie kündigen an, ab Mitternacht in einen trockenen Hungerstreik zu gehen.

Kurz nach der Pressekonferenz ging es einem der Hungerstreikenden schlecht. Ein Krankenwagen wurde angerufen, kam jedoch erst nach unglaublichen zwanzig Minuten. Der Flüchtling wurde erst vor Ort untersucht und dann mitgenommen. Es ist der vierte Flüchtlinge, der ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Eindrücke vom dritten Tag des Hungerstreiks am Alexanderplatz

Andrea Linss

Einige Eindrücke vom dritten Tag des Hungerstreiks der Refugees am Alexanderplatz. Am Nachmittag startet noch eine Demonstration unter dem Motto „Widerstand lässt sich nicht räumen“ vom Neptunbrunnen zum Oranienplatz

Bildmaterial von Andrea Linss.

Erneut Hungerstreik von Refugees in Berlin

Oliver Feldhaus

Rund 30 Refugees aus ganze Deutschland sind in Berlin in einen unbefristeten Hungerstreik getreten.

Zum Ende einer Demonstration gegen die deutsche und europäische Asylpolitik besetzen rund 30 Refugees einen Bereich um die Weltzeituhr am Alexanderplatz und erklären, dass sie sich in einem unbefristeten Hungerstreik befinden. Auf einem Banner erklären sie, dass sie entweder Erfolg mit ihren Protest haben oder anderenfalls auch bereit wären für ihre Forderungen nach mehr Rechten zu sterben. Bei den Flüchtlingen handelt es sich um neu nach Berlin gekommene Männer die zuvor in unterschiedlichen Heimen untergebracht waren.

Ein massives Polizeiaufgebot und Verhandlungen führen dann zu einer Einigung, wonach der Platz an der Weltzeituhr gegen den Bereich vor dem „Haus des Lehrers“ östlich des Alexanderplatzes getauscht wird.

Die Refugees haben eine Presseerklärung herausgegeben, in der sie ihre Forderungen erläutern.

Auf folgender Seite erscheinen Informationen zu dem Hungerstreik von den Refugees selbst.: Asylum Rights Evolution.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Björn Kietzmann.

Zaida Horstmann, Mnyaka Sururu Mboro, sowie Christian Kopp singen und dichten für die Refugees

Andrea Linss

Zaida Horstmann und Mnyaka Sururu Mboro von Berlin Postkolonial, sowie Christian Kopp treten im Rahmen von „Roses for Refugees“ am Lager der Hungerstreikenden am Oranienplatz auf. Dabei tragen sie Lieder und Gedicht vor.

Bildmaterial von Andrea Linss.

Flüchtlinge und Unterstützer bauen ein Informationszelt auf dem Oranienplatz auf

Thorsten Strasas

Am Mittwoch den 23. April 2014 bauten Flüchtlinge und Unterstützer im vierten Anlauf endlich ihr zugesagtes Informationszelt auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg auf.

Sie hatten dafür eine Sondernutzungsgenehmigung durch den Bezirk, sowie ein Schreiben der Senatorin für Soziales und Integration, Dilek Kolat. Für den Aufbau war extra der stellv. Bezirksbürgermeister und zuständige Stadtrat für Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport Dr. Peter Beckers gekommen und erteilte auf dem Platz nochmals die Sondernutzungsgenehmigung und wies die Polizei an, den Zeltaufbau zu gewähren.

Die Polizei hatte in den vorangegangenen Tagen mehrfach den Aufbau verhindert. Mal war der Einsatzleiter der Meinung, die Genehmigung und das Schreiben der Senatorin hätten keine Bedeutung für den Aufbau, ein anderes Mal waren dem Einsatzleiter Abmessungen des Zeltes nicht recht. Am Dienstagabend noch erklärte der zuständige Einsatzleiter, die telefonische Anweisung des zuständigen Stadtrates sei nicht rechtens, da er ja nicht wisse, wer am Telefon sei. In Berliner Medien wurde das Verhalten der Polizei zuletzt als „Zelt-Posse“ bezeichnet.

Bildmaterial von Christian Ditsch, Oliver Feldhaus, Björn Kietzmann, Andrea Linss, Johann Stemmler, und Thorsten Strasas.