Beitrag getagt mit Bundeskanzleramt


Kundgebung gegen die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union in Berlin

Christian Ditsch

Mitglieder der Kampagnenorganisation „Campact“ protestieren vor dem Kanzleramt gegen die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union und der Bundesregierung. Sie forderten sichere Fluchtwege statt militärischer Operationen gegen Flüchtlingsschiffe. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Seenotrettung jetzt“.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Pressekonferenz der Refugees und Demo zum Bundeskanzleramt

Christian Ditsch

Die Refugees, die u.a. seit über 10 Tagen auf dem Oranienplatz einen Hungerstreik durchführen, halten eine Pressekonferenz zusammen mit Flüchtlingen aus der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg und einer Dauermahnwache vor dem Sitz der Europäischen Kommision am Brandenburger Tor ab.
Die Flüchtlinge erklärten der Presse den Stand des Hungerstreiks und warben für einen Flüchtlingsprotestmarsch von Strassbourg nach Brüssel im Juni.
Anschließend zogen sie mit einer Demonstration zum Kanzleramt, um dort mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Bundeskanzleramt, Aydan Özoguz  einen Termin zu bekommen.
Sie stellten in Aussicht, dass dabei der Hungerstreik beendet werden könnte. Da die Staatsministerin nicht im Haus war, schrieben die Flüchtlinge einen Brief an sie, der u.a. auch von  Hans-Christian Ströbele, MdB (B90/Grüne), sowie Halina Wawzyniak, MdB (Linke) und Canan Bayram, MdA (B90/Grüne) mit unterzeichnet wurde. Der Brief wurde den wachhabenden Bundespolizisten übergeben.

Bildmaterial von Christian Ditsch, Oliver Feldhaus, Johann Stemmler und Thorsten Strasas.

Fast 300 Tote vor Lampedusa: Demonstration gegen die europäische Flüchtlingspolitik

(c) Thorsten Strasas

Rund 150 Refugees und Unterstützer zogen von der bis dahin besetzten Botschaft der Europäischen Union am Pariser Platz über en Reichstag bis zum Bundeskanzleramt. Ich Sprechchören und Redebeiträgen forderten sie eine Änderung der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik, sowie ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge. Vor dem Bundeskanzleramt wurden Kerzen in Erinnerung an die rund 300 Toten, die vor kurzem bei dem Versuch italienisches Festland zu erreichen ertranken.

Der Aufruf.

Bildmaterial von Eniola Itohan, Andrea Linss, Johann Stemmler und Thorsten Strasas.