Beitrag getagt mit Asyllager


Aufbau des „Containerdorfes“ in Berlin Buch hat begonnen

Florian Boillot

Der Aufbau des „Containerdorfes“ zur Unterbringung von Geflüchteten in Berlin Buch hat begonnen.

Seit die Entscheidung für den Bau bekannt wurde, kommt es zu wöchentlichen Protesten von Rechtsradikalen gegen die geplante Unterbringung von Asylbewerbern in Buch.

Die Art der Unterbringung in beengten Wohncontainern wird jedoch auch in den Reihen der Flüchtlingsbewegung und deren Unterstützern als unmenschlich kritisiert.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Protest von Refugees aus dem Lager Krumpa in Merseburg

Dirk Stegemann

Vor dem Protest gegen rassistische Polizeikontrollen und menschenunwürdige Lebensverhältnisse lässt der Betreiber des Lagers Krumpa (Sachsen-Anhalt), der wegen letzteren schon länger in der Kritik steht, dieses mit Absperrband umziehen und verweigert dem Bus die Zufahrt zum Einsteigen. Zusätzliches Wachpersonal wurde extra hinzugezogen.

Davon ließen sich die Refugees aber nicht einschüchtern oder abhalten. Das Absperrband, wohl zu nachlässig befestigt, ging flöten und die Demo der ca. 100 Refugees und UnterstützerInnen startete pünktlich 14.00 Uhr in Merseburg vor der Ausländerbehörde quer durch die Stadt mit Zwischenstopps vor der Polizeibehörde und diversen Parteizentralen.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Refugee Solidaritätsbesuch in Luckenwalde nach einem Brandanschlag auf das dortige Asyllager

Dirk Stegemann.

Auf dem Rückweg vom Protestcamp Bitterfeld nach Berlin, entschieden sich die über 20 Refugees und Supporter_innen aus Berlin und Brandenburg kurzentschlossen die Geflüchteten im Lager Luckenwalde zu besuchen, sich zu solidarisieren und gegen Rassismus aufzutreten.

Hintergrund war der Brandanschlag auf dieses Lager in der vergangenen Nacht. Trotz Zutrittsverbot in das Gebäude und der gerufenen Polizei wurden Kontakte geknüpft und über die Refugeeproteste berichtet.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Ein Fest für die Kinder im Flüchtlingslager Eisenhüttenstadt

Oliver Feldhaus

Refugees vom Protest Camp am Oranienplatz organisieren mit Unterstützern ein Kinderfest vor dem Flüchtlingslager in Eisenhüttenstadt.

Bildmaterial von Andrea Linss, Oliver Feldhaus und Dirk Stegemann.

Demonstration und Protestcamp am Sammellager in Eisenhüttenstadt

Oliver Feldhaus

Refugees errichten vor dem Sammellager in Eisenhüttenstadt ein Protestcamp und ziehen mit Unterstützern mit einer Demonstration durch die Stadt.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Oliver Feldhaus, Björn Kietzmann (Set 1), Björn Kietzmann (Set 2), Andrea Linss, Gabriele Senft, Dirk Stegemann Vorbereitung (Set 1), Dirk Stegemann (Set 2) und Johann Stemmler.

Bilder vom zweiten Tag des Refugee Protest Camp Eisenhüttenstadt und Fastenbrechen

Dirk Stegemann

Impressionen vom zweiten Tag am Lager Eisenhüttenstadt mit abendlichen Fastenbrechen.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Refugees protestieren vor dem Sammellager in Eisenhüttenstadt

Oliver Feldhaus

Der Protest der Refugees in Solidarität mit den Flüchtlingen in Eisenhüttenstadt steht unter dem Motto „Abschiebemaschinerie in Eisenhüttenstadt stoppen! Solidarität mit den hungerstreikenden Geflüchteten!“.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Gabriele Senft (Set 1), Gabriele Senft (Set 2) und Dirk Stegemann (mit Pressemitteilung der Refugees).

Refugee Protest Demo in Eisenhüttenstadt

© Dirk Stegemann

Die schon länger geplante Demonstration vor der „Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber“ in Brandenburg bekam traurigerweise eine bedrückende Aktualität, nachdem sich nur weniger Tage zuvor der Flüchtling Juma A. in genau jener Einrichtung das Leben nahm. Während der Kundgebung vor dem Abschiebegefängnis kam es zu Beifall aus den Zellen und zudem wurde das Eingangstor beschädigt. Die Polizei griff mit Pfefferspray ein. An der anschließenden Demonstration beteiligten sich rund 250 Menschen.

Bildermaterial von Dirk Stegemann.

Refugee aus dem Tschad begeht in Eisenhüttenstadt Suizid

© Dirk Stegemann

Nur wenige Tage vor der angekündigten Abschiebung nach Italien begeht der 20jährige Juma A. aus dem Tschad Suizid. Während er nur drei Tage zuvor noch an der Demonstration in Berlin teilgenommen hat, scheint der nahe Termin seiner Abschiebung Auslöser für seine Entscheidung gewesen zu sein.
Offenkundig hat das unmenschliche Asylsystem, insbesonders was die Unterbringung, Betreuung und medizinische Versorgung angeht, ein weiteres Opfer gefunden.

Wir trauern mit seinen Freunden und Weggefährten.

Juma A.

Demonstration gegen Asyl-Lager und Residenzpflicht in Wolfsburg

© Chris Grodotzki / visual.ebellion

Rund 150 Menschen demonstrieren im niedersächsischen Wolfsburg gegen Asyl-Lager und die Residenzpflicht.

Bildmaterial von Chris Grodotzki.

Protest gegen das Lager in der Motardstraße

© Dirk Stegemann

Mehrere Dutzend Refugees und Unterstützer protestieren vor dem Asyllager in der Motardstraße gegen die unmenschlichen Bedingungen und monilisieren für die Refugee’s Revolution Demo am 23.03.2013.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Der vierte Tag des Hungerstreiks der Refugees und Demo in Waßmannsdorf

Dirk Stegemann

Auch am vierten Tag des Hungerstreiks der Refugees am Brandenburger Tor bleibt das Camp ein Ort der Entschlossenheit.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Dirk Stegemann (Set 1) und Dirk Stegemann (Set 2).

Im brandenburgischen Waßmannsdorf protestieren auch die Refugees gegen einen Angriff von Rechtsradikalen auf das örtliche Asylbewerberheim.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.