Syrer protestieren in Berlin gegen das Aushungern der Bevölkerung durch das Regime

Thorsten Strasas

Syrische Oppositionelle, darunter auch aktuell Geflüchtete, nehmen unter dem Motto „Food is not a weapon!“ an der diesjährigen Großdemonstration „Wir haben es satt!“ gegen konventionelle Landwirtschaft teil.
Die Syrer kritisieren das systematische Aushungern der Bevölkerung z.B. in den Städten Madaya und Al Yarmouk durch die Truppen des Regimes von Baschar al-Assad und der sie unterstützende Milizen.
Mit dabei waren auch Aktivisten des Netzwerks „The 15th Garden“, welches sich für Selbstbestimmung in der Nahrungsmittelproduktion einsetzt.
Die Aktivisten führten zudem eine Performance durch, bei der symbolisch Blut mit Löffeln aus einem Kochtopf vergossen wurde: Statt Nahrung gibt es nur Blut und Tod.
Während der Demo riefen die Protestierenden lautstark nach einem Ende des syrischen Regimes und schwenkten Fahnen der syrischen, säkularen Opposition. Zudem spielten sie syrische Musik.
Am Ende der „Wir haben es satt“ Demonstration stellten sie sich und ihre Forderungen auf der Hauptbühne vor.

Bildmaterial von Florian Boillot, Oliver Feldhaus (Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4) und Thorsten Strasas.

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