Refugees kämpfen in Hamburg für ein „Refugee Welcome Center“

Jutta Schär

Am 1. Mai wird in Hamburg im Zuge der »Recht auf Stadt kennt keine Grenzen«-Parade kurzzeitig ein leerstehendes Grundschulgebäude in der Laeiszestraße 12 besetzt, um ein „Refugee Welcome Center“ einzurichten. Nachdem die Schulbehörde Strafantrag stellt, beschließen die Refugees das Gebäude wieder zu verlassen, um eine gewaltsame Räumung durch die Polizei zu verhindern.

In der Folge finden Vollversammlungen vor dem Schulgebäude statt. Die Forderung nach Einrichtung eines Welcome Centers bleibt bestehen.

Die Aktivisten selbst schreiben dazu:

„Ziel des RWC ist es, ein offenes Zentrum zu schaffen, welches als Anlaufstelle, Notunterkunft und Arbeitsraum für Geflüchtete bzw. Unterstützer_innen dienen kann.
Ein solches Zentrum ist in Hamburg dringend notwendig, z. B. für die Gruppe Lampedusa in Hamburg, die seit über einem Jahr auf den Straßen dieser Stadt lebt und deren Probleme vom Senat komplett ignoriert werden.“

Die Forderungen und aktuellen Geschehnisse werden hier von den Aktivisten selbst dargelegt: Refugee Welcome Center Hamburg.

Bildmaterial von Jutta Schär.

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