Refugees besetzen die sudanesische Botschaft in Berlin

Björn Kietzmann

Protest für Menschenrechte in Berlin. Zehn sudanesische Refugees vom Protestcamp am Weißekreuzplatz in Hannover besetzen die Botschaft des Sudans in Berlin. Die Besetzer fordern, dass der sudanesische Präsident Umar al-Baschir vor den Internationalen Gerichtshof gebracht wird. Gegegn diesen liegt seit 2009 ein Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Die Bundesrepublik Deutschland möge zudem ihre Unterstützung und Zusammenarbeit mit der sudanesischen Regierung einstellen. Die Besetzung endete friedlich nach rund drei Stunden.

Es ist nicht der erste Protest vor der Botschaft. Bereits im Januar 2013 kritisierten Refugees während deutsch-sudanesischer Wirtschaftkonsultationen auf einer Pressekonferenz und mit einer Demonstration zu der jetzt besetzten Botschaft die Zusammenarbeit der Bundesrepublik mit dem sudanesischen Regime.

Bildmaterial von Björn Kietzmann.

 

Getagt mit: , , , , , , ,


Sie können diesen Beitrag auf Ihrer Website verlinken.