Refugees besetzen DGB Haus in der Keithstraße

Florian Boillot

Zweiundzwanzig Flüchtlinge aus der Region Bayern und einige Berliner Aktivisten haben am frühen Nachmittag das Haus des DGB in der Keithstraße in Berlin besetzt.

Die Besetzung war friedlich und wurde von Doro Zinke, Vorsitzende des Bezirks Berlin-Brandenburg des DGB toleriert. Sie schickte die Polizei weg und begann einen Dialog mit den Refugees, welcher von Pressesprecher Dieter Pienkny weiter geführt wurde. Der DGB Berlin unterstützt die Förderungen der Flüchtlinge, besonders eine Ende des Arbeitsverbots und bietet die Möglichkeit einer gemeinsamen Pressekonferenz an. Auch Schlafplätze werden organisiert, jedoch außerhalb des Hauses. Dies wird von der Flüchtlinge abgelehnt, deswegen organisieren die Unterstützer die ersten Matratzen für ein Nacht-Besetzung des Hauses. Daraufhin zieht der DGB sein Angebot einer gemeinsamen Pressekonferenz zurück. Die Besetzung wird aber weiter toleriert und die Gespräche dauern an.

Bildmaterial von Florian Boillot.

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