Refugees besetzen den Berliner Fernsehturm

Andrea Linss

Rund 40 Refugees haben den Berliner Fernsehturm vorübergehend besetzt, um auf ihre katastrophale Lage und das inhumane deutsche und europäische Asylrecht aufmerksam zu machen.

Den Berichten zufolge stammten die beteiligten Refugees hauptsächlich aus Nürnberg und waren dort bereits an der vorübergehenden Besetzung des Bundesamtes für Migration beteiligt.

Nach Verhandlungen u.a. mit den Mitgliedern des Abgeordnetenhauses Fabio Reinhardt (Piraten) und Hakan Taş (Linke) verließen die Refugees den Fernsehturm. Da jedoch durch die Betriebergesellschaft, einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, Anzeigen wegen Hausfriedensbruches vorlagen, nahm die Polizei die Personalien der Refugees auf.

Laut Polizei verlief der Abzug friedlich, Refugees berichteten hingegen davon, von Polizisten geschlagen worden zu sein. Ein Video zeigt einen ersten Räumungsversuch der Polizei: Video.

Bildmaterial von Andrea Linss.

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