Refugee aus dem Tschad begeht in Eisenhüttenstadt Suizid

© Dirk Stegemann

Nur wenige Tage vor der angekündigten Abschiebung nach Italien begeht der 20jährige Juma A. aus dem Tschad Suizid. Während er nur drei Tage zuvor noch an der Demonstration in Berlin teilgenommen hat, scheint der nahe Termin seiner Abschiebung Auslöser für seine Entscheidung gewesen zu sein.
Offenkundig hat das unmenschliche Asylsystem, insbesonders was die Unterbringung, Betreuung und medizinische Versorgung angeht, ein weiteres Opfer gefunden.

Wir trauern mit seinen Freunden und Weggefährten.

Juma A.

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