Protest von Refugees aus dem Lager Krumpa in Merseburg

Dirk Stegemann

Vor dem Protest gegen rassistische Polizeikontrollen und menschenunwürdige Lebensverhältnisse lässt der Betreiber des Lagers Krumpa (Sachsen-Anhalt), der wegen letzteren schon länger in der Kritik steht, dieses mit Absperrband umziehen und verweigert dem Bus die Zufahrt zum Einsteigen. Zusätzliches Wachpersonal wurde extra hinzugezogen.

Davon ließen sich die Refugees aber nicht einschüchtern oder abhalten. Das Absperrband, wohl zu nachlässig befestigt, ging flöten und die Demo der ca. 100 Refugees und UnterstützerInnen startete pünktlich 14.00 Uhr in Merseburg vor der Ausländerbehörde quer durch die Stadt mit Zwischenstopps vor der Polizeibehörde und diversen Parteizentralen.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

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