Europäische und Deutsche Asylpolitik – Eine kritische Bestandsaufnahme im SO36

Oliver Feldhaus

Einander zuhören, antworten, verstehen und Ruhe bewahren – ein hartes Stück Arbeit war das heute Abend für die Refugees vom Oranienplatz, der Gerhard-Hauptmann-Schule und Bezirksbürgermeisterin Monika Hermann bei einer Veranstaltung von „Helle Panke“ e.V. und der Linksfraktion in der BVV von Friedrichshain-Kreuzberg im  SO36 zur Europäischen und Deutschen Asylpolitik.

Vor etwa 300 ZuhörerInnen ging es Kreuz und Quer um die Räumung des Refugeecamps, um fehlende Duschen in der besetzten Schule, parlamentarische Initiativen zur Asylpolitik und Perspektiven der Refugeebewegung in Berlin. Es wurde dabei aus dem Publikum und vom Podium aus Kritik an der Rolle von Monika Herrmann bei der Räumung des Camps geäußert.

Die Veranstaltung mündete in einer tribunalartigen Befragung der Bezirksbürgermeisterin und der Moderator brach daraufhin die Veranstaltung ab. Man ging nach zwei Stunden auseinander, ohne einander wirklich verstanden oder einen gemeinsamen Gesprächsfaden gefunden zu haben. Mehr war an diesem Abend aber vielleicht auch nicht zu erwarten.

Auf dem Podium:
Monika Herrmann (Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, B90/Grüne)
– Halina Wawzyniak (MdB, DIE LINKE)
– Darlington (Flüchtling)
– Marius (Unterstützer der AktivistInnen der Gerhard-Hauptmann-Schule)
– Turgay Ulu (Mitglied des Sprecherkreises der FlüchtlingsaktivistInnen vom Oranienplatz)

Bildmaterial von Christian Ditsch, Oliver Feldhaus und Björn Kietzmann.

 

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