Eindrücke von den Zuständen in Zwangsunterkünften für Geflüchtete in Sachsen und Thüringen

Christian Ditsch

Zwei Tage – Vier Zwangsunterkünfte für geflüchtete Menschen in Sachsen und Thüringen.

Tausende Flüchtlinge sind derzeit in Deutschland in Zwangsunterkünften wie Zeltlagern oder Container“dörfern“ untergebracht. Etliche Bundesländer weigern sich, der Presse Zugang zu den Lagern zu gewähren. In Chemnitz jedoch gelang es einen Blick in eine Turnhalle zu bekommen, in der Flüchtlinge mit Minderjährigen unter katastrophalen Bedingungen leben müssen. In Thüringen konnte ganz legal das Erstaufnahmelager in Eisenberg besucht werden, wo die Leiterin ganz offen sagt, dass die momentane Situation in den Einrichtungen politisch gewollt ist.

In Heidenau konnte beobachtet werden, wie sich eine Einwohnerin und ein Einwohner nach den rassistischen Krawallen von Bevölkerung, Nazis und Hooligans um die Flüchtlinge bemühen und mit ihnen Deutschunterricht machen.

Bildmaterial von Christian Ditsch:

Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Dresden. In einem Industriegebiet im Stadtteil Dresden-Friedrichstadt wurde ein Zeltlager für 600 bis 700 Menschen errichtet. Bis zu 40 Personen leben auf engstem Raum in einem Zelt: Bildmaterial.

Situation von Fluechtlingen in Heidenau nach den rassistischen Krawallen von Nazis und Hooligans: Bildmaterial.

Bilder vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Landesdirektion Sachsen in Chemnitz – sog. Erstaufnahmelager – und der Notunterkunft in einer Turnhalle in Chemnitz: Bildmaterial.

Landesaufnahmestelle, Erstaufnahmestelle der Landes Thüringen in Eisenberg: Bildmaterial.

 

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