Eindrücke und Bilder vom zweiten Tag der beabsichtigten Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule

Oliver Feldhaus

Das Gelände rund um die Schule wurde von einem Großaufgebot von Polizeibeamten aus Berlin und anderen Bundesländern weiträumig abgeriegelt. Von Polizei und Bezirksamt wurde der Presse der Zugang zum Gelände strikt verwehrt. Die eigene Anschauung der Situation in und auf dem Dach der Schule wurde ebenso unterbunden, wie ein direktes Gespräch mit den Geflüchteten selbst. Um die Öffentlichkeit dennoch über die Lage und Forderungen zu informieren, improvisierten die Geflüchteten und die versammelte Presse eine Pressekonferenz über Skype, die in einer nahegelegenen Bäckerei durchgeführt wurde.

Aus Protest, dass sich die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann bisher nicht zu den Vorgängen geäußert hatte, besetzten etwa 30 Menschen kurzzeitig die Räume vor dem Büro der Bürgermeisterin im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Die Behörde rief die Polizei und drohte, die Besetzer räumen zu lassen. Nachdem vom Bezirksamt zugesagt wurde, dass die Bürgermeisterin sich persönlich in die Gespräche mit den Flüchtlingen einschalten werde, verließen die Besetzer friedlich das Bezirksamt.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

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