Eisfabrik.


Die obdachlosen ehemaligen Bewohner der Eisfabrik suchen das Gespräch mit dem Sozialsenat Berlin

OIiver Feldhaus

Die obdachlosen ehemaligen Bewohner der Eisfabrik zogen von ihrer derzeitigen Notunterkunft in der Heilig-Kreuz-Kirche zum Sozialsenat, um erneut über Lösungsmöglicheiten zur Beendigung ihrer Obdachlosigkeit zu sprechen. In dem rund einstündigen Gespräch bot die Senatsverwaltung jedoch keine Hilfe an, sondern verwies lediglich an die Zuständigkeit der Bezirksämter und die Berliner Kältehilfe. Die Heilig-Kreuz-Kirche hatte indes zugesagt, dass die Betroffenen bis Montag in einer Einrichtung für Wohnungslose der Gemeinde unterkommen können.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

Bewohner der Eisfabrik besetzen den Dienstsitz von Sozialsenator Mario Czaja

Oliver Feldhaus

Die Ex-Bewohner der Eisfabrik „besuchen“ die Sozialbehörde Berlin in der Oranienstraße. Mit ihrer Aktion wollen sie erneut ihrer Forderung nach menschenwürdiger Unterkunft Nachdruck verleihen.

Ihre Aktion und zeitgleich stattfindende Gespräche im Abgeordnetenhaus von Berlin führen zunächst zum dem Ergebnis, dass den obdachlosen Bulgaren eine Unterkunft für vier Nächte in der Heilig-Kreuz-Gemeinde zugesagt wurde. Als weiteres Angebot stand die anschließende unbefristete Unterbringung in einem Wohnheim im Wedding im Raum.

Dieses Angebot wurde jedoch gleich am Tag darauf von Sozialsenator Czaja dementiert.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

Die Bewohner der Eisfabrik besuchen die Berliner SPD

Florian Boillot

Die von Obdachlosigkeit bedrohten ehemaligen Bewohner der Eisfabrik laden sich bei der SPD im Kurt-Schumacher-Haus ein, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen.

Nach einem friedlichen Gespräch mit Kirstin Fussan (Landesgeschäftsführerin der Berliner SPD) verlassen sie das Kurt-Schumacher-Haus mit ein Ausdruck des „Kältehilfe Wegweisers“, jedoch ohne konkrete Hilfe.

Die hinzugerufene Polizei kann die SPD nicht mehr retten, die Bewohner der Eisfabrik sind schon weiter auf die Suche nach einer neuen Unterkunft.

Bildmaterial von Florian Boillot und Dirk Stegemann.

Eisfabrik-Bewohner suchen Hilfe in der Bundeszentrale der LINKE

Oliver Feldhaus

Nachdem die Bewohner der Eisfabrik die Nacht zuvor in der Bundeszentrale von Ver.di verbringen konnten, suchte sie am Tag darauf Unterstützung in der Bundeszentrale der Partei DIE LINKE. Auch dort sagte man ihnen Unterkunft für eine Nacht zu.

Auf Vermittlung des Abgeordneten (MdA) Hakan Tas, konnten drei Unternehmer gewonnen werden, die in privater Initiative die Übernahme der Kosten für die Unterbringung der 23 Bulgaren in einem Hostel für drei Nächte übernahmen.

Bildmaterial von Florian Boillot, Oliver Feldhaus und Dirk Stegemann.

Eisfabrik-Bewohner suchen Unterstützung bei ver.di

Oliver Feldhaus

Nachdem am Abend zuvor die Gespräche mit Bezirksbürgermeister Hanke (SPD) ergebnislos verlaufen waren, suchten die Bewohner der Eisfabrik Unterstützung und Unterkunft in der Bundeszentrale von ver.di. Dort versprach man ihnen solidarische Vermittlung hinsichtlich ihrer Anliegen und Unterkunft für eine Nacht.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Dirk Stegemann.

Gespräch der Bewohner der Eisfabrik im Bezirksamt Mitte mit Bezirksbürgermeister Hanke (SPD)

Oliver Feldhaus

Das Gespräch verlief ergebnislos. Der Bezirk lehnt die Forderung der Bulgaren ab, ein anderes leerstehendes Gebäude nutzen zu dürfen. Somit stehen die Bulgaren weiterhin obdachlos auf der Straße.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus.

Pressemitteilung des Bezirksamt Mitte.

Eisfabrik hat eingecheckt

Dirk Stegemann

Die Bewohner der Eisfabrik sind vorerst menschenwürdiger und sicherer in einem Hostel untergebracht. Die Menschen freuen sich über warme Zimmer mit Dusche und WC.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Drohende Räumung der Eisfabrik

Andrea Linss

Rund 30 Menschen aus Bulgarien leben seit zwei Jahren in der verlassenen Eisfabrik in Berlin. Nun sind sie von der Räumung und Obdachlosigkeit bedroht. In der Nacht vor dem Räumungstermin kam es nach ihren Aussagen zu Angriffen mit Molotov-Cocktails auf das Gebäude.

Rund 50 Unterstützer sind am Tage der Räumung anwesend. Da nicht geklärt ist, wie es mit den Menschen weiter gehen soll, wird die Räumung zunächst ausgesetzt. Die Bewohner ziehen daraufhin mit einer Demonstration zum Bezirksamt, diese kann oder will jedoch keine Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, woraufhin die Bulgaren in einer Kirche in Kreuzberg  vorübergehend Unterkunft erhalten.

Bildmaterial von Andrea Linss (Protest), Andrea Linss (Das Gebäude), Dirk Stegemann und Johann Stemmler.

Räumung der Eisfarbik angekündigt

Dirk Stegemann

Der Eigentümer hat die Räumung der Eisfabrik für den 27.12.2013 angekündigt und weist mit Schildern auf deutsch und bulgarisch darauf hin, dass das Gebäude verlassen werden muss.

Es regt sich Widerstand.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.