Brandanschlag auf Kunstprojekt „28 Türen“ auf dem Oranienplatz

Johann Stemmler

Das Kunsprojekt „28 Türen„, welches die Abschottung der Grenzen der Europäischen Union gegenüber flüchtende Menschen thematisierte, fiel einem nächtlichen Brandanschlag zum Opfer. Die Installation, die zunächst auf dem Feld des ehemaligen Flughafens Tempelhof stand, wechselte als Dauereinrichtung an den Oranienplatz in Berlin Kreuzberg.

Das Kunstprojekt schreibt selbst dazu:
„Das Haus der 28 Türen auf dem Berliner Oranienplatz ist am 31.3.2015 um 00:40 durch einen feigen Brandanschlag völlig zerstört worden. Dies war ein erneuter, brutaler Akt der Gewalt gegen Flüchtlinge und ihre Bewegung in Berlin. Der Kampf für die Rechte der Geflüchteten geht weiter!
Quelle: 28doors.eu

Dies ist nicht der erste Anschlag auf Einrichtungen der Refugee Bewegung am Oranienplatz. Zuvor wurde bereits ein Versammlungszelt, sowie ein Toilettenwagen niedergebrannt.

Bildmaterial von Björn Kietzmann und Johann Stemmler.

Getagt mit: , , , , , , ,


Sie können diesen Beitrag auf Ihrer Website verlinken.