Ausstellung: „Ob Nuriye, ob Kalle – wir bleiben alle!“

Regenbogencafe

Vier Fotografen, darunter auch Andrea Linss und Christina Palitzsch, sowie neuköllnbild und Hermann Bach stellen im Regenbogencafé unter dem Titel „Ob Nuriye, ob Kalle – wir bleiben alle!“ aus:

„Die Zwangsräumung der Familie Gülbol im Februar 2013 in Kreuzberg, die von 850 Polizist*innen unter dem Protest von 1000 solidarischen Menschen durchgesetzt wurde und der tragische Tod von Rosemarie Fliess zwei Tage nach Ihrer Räumung, haben das Thema Zwangsräumungen bundesweit in die Öffentlichkeit gebracht.

Seither ist viel erfreuliches geschehen. Vorübergehend hatten in Berlin öffentliche Wohnungsbaugesellschaften Zwangsräumungen ausgesetzt.

Es wendeten sich zahlreiche Betroffene an das Bündnis Zwangsräumungen verhindern, zwanzig drohende Zwangsräumungen konnten abgewendet werden. Auch in anderen Städten haben sich Gruppen gebildet, die gegen Zwangsräumungen Widerstand organisieren.

Schuld sind nicht die Betroffenen, Schuld ist das System, in dem Wohnraum eine Ware ist und Profitinteressen höher gewertet werden, als die existenziellen Rechte der Mieter*innen. Verdrängung, Zwangsräumungen und soziale Ausgrenzung, wir setzen dagegen unsere Solidarität.

Die Ausstellung „Ob Nuriye, ob Kalle – wir bleiben alle!“ dokumentiert einen Ausschnitt des stadtweiten Widerstandes gegen Zwangsräumungen in Berlin.“

Die Vernissage findet am 27.06.2014 um 18:00 Uhr statt.

Mehr Infos zu der Ausstellung des Umbruch Bildarchivs gibt es hier: Regenbogencafé.

Das „Neue Deutschland“ berichtet auch über die Ausstellung: Protest in Bildern.

 

Regenbogencafe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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