Ausstellung „Freiräume – Kreuzberg in den 80ern bis heute“ in Berlin

Umbruch Bildarchiv/Regenbogenfabrik

Das Berliner Umbruch Bildarchiv stellt mit 16 Fotografen bzw. Gruppen im  Regenbogencafé aus. Bei der Ausstellung „Freiräume – Kreuzberg in den 80ern bis heute“ sind auch die Photographers in Solidarity Oliver Feldhaus, Andrea Linss und Christina Palitzsch mit ihren Bildern vertreten. Es lohnt sich, vorbeizuschauen und visuell durch die vergangenen Jahrzehnte Kreuzbergs zu schweifen.

Im Begleittext zur Ausstellung heißt es:

„Die Voraussetzungen dafür waren günstig; verschlafene Hinterhöfe, urwüchsige Gelände wie der Görlitzer Park, brachliegende Flächen und zahllose leere und halb kaputte Häuser. Platz genug, etwas auszuprobieren, alleine oder mit anderen; Scheitern gehörte dazu. Um die Freiräume zu verteidigen, holten sich nicht wenige eine blutige Nase.
Doch Spekulanten und Baumafia, die mit aller Gewalt Kahlschlagsanierungen und Luxusmodernisierungen durchsetzen wollten, hatten damals schlechtere Karten.
Im heutigen Kreuzberg sind die Fassaden gestrichen, die Gebiete abgesteckt. Statt Wildwuchs gibt es Gentrifizierung, hohe Mieten, Zwangsräumungen. Und doch gibt es Momente, wo das alte Kreuzberg auf das neue trifft.“

Quelle: Regenbogenfabrik

Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, den 25.04.2015 um 19 Uhr im Regenbogencafé in der Lausitzer Straße 22.

 

© Umbruch Bildarchiv

© Umbruch Bildarchiv

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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