Achter Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei und Kolonialismus

Thorsten Strasas

Rund 150 Menschen nahmen im achten Jahr in Folge an einer Demonstration zur Erinnerung an die Opfer von Sklaverei und Kolonialismus in Berlin teil. In Redebeiträgen wurde an die Verbrechen Deutschlands in den Kolonien erinnert und massive Kritik an dem Verhalten von Museen geübt, die sich weigern, aus Afrika geraubte Bestände zurückzugeben.
Auch das Humboldtforum war Gegenstand von Kritik und das Vorhaben, in dem neu errichteten Sitz der ehem. Kolonialherrscher geraubte Bestände aus Afrika auszustellen, als geschmacklos verurteilt.
Die Umbenennung der Berliner Mohrenstraße, war ebenfalls eine der Forderung.
Am Denkmal für die Opfer der Kolonialzeit in der Wilhelmstraße wurde ein Kranz niedergelegt.

Bildmaterial von Florian Boillot, Oliver Feldhaus, Björn Kietzmann, Andrea Linss und Thorsten Strasas.

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