Archiv für September 2015


Protest für ein Europa der offenen Grenzen

Thorsten Strasas

Rund 70 Menschen haben sich am Brandenburger Tor versammelt, um für eine humane Flüchtlingspolitik zu protestieren. Dabei erzählten einzelne Teilnehmer von ihren oder den familiären Fluchterfahrungen. Aus Solidarität mit den Geflüchteten vor und innerhalb der Grenzen Europas legten sich Teilnehmer auf den Boden.

Aufgerufen hatte die Salaam-Schalom Initiative, die sich nach eigenem Bekunden für ein friedliches Zusammenleben in Berlin, Neukölln und darüber hinaus einsetzt.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus und Thorsten Strasas.

552 Refugees über Ungarn kommend erreichen Berlin mit einem Zug aus Salzburg

Florian Boillot
Ein Zug erreicht mit 552 Refugees Berlin Schönefeld. Aus Salzburg, Österreich kommend. Die Geflüchteten haben die Grenze zu Österreich von Ungarn aus überschritten. Unter den Ankommenden sind viele Familien mit Kindern.
Die Menschen werden mit Bussen zu Unterkünften in Berlin gebracht.
Bildmaterial von Florian Boillot und Christian Mang.

540 Refugees erreichen Berlin mit Sonderzug aus München

Florian Boillot
Ein Sonderzug bringt 540 Refugees aus München nach Berlin Schönefeld. Die Menschen erreichten Deutschland über Ungarn. Nach einem medizinischen Schnelltest werden sie mit Bussen zu einer Notunterkunft in einer Sporthalle in Berlin weitergebracht.

Bildmaterial von Florian Boillot.

Geflüchtete erreichen aus Ungarn kommend Saalfeld in Thüringen

Christian Mang
Rund 600 Geflüchtete erreichen mit Zügen aus Ungarn kommend in der Nacht Saalfeld (Thüringen). 500 Freiwillige, sowie der Ministerpräsident Thüringens Bodo Ramelow (Die Linke) heißen die Refugees willkommen.

Bildmaterial: Christian Mang.

Eindrücke von den Zuständen in Zwangsunterkünften für Geflüchtete in Sachsen und Thüringen

Christian Ditsch

Zwei Tage – Vier Zwangsunterkünfte für geflüchtete Menschen in Sachsen und Thüringen.

Tausende Flüchtlinge sind derzeit in Deutschland in Zwangsunterkünften wie Zeltlagern oder Container“dörfern“ untergebracht. Etliche Bundesländer weigern sich, der Presse Zugang zu den Lagern zu gewähren. In Chemnitz jedoch gelang es einen Blick in eine Turnhalle zu bekommen, in der Flüchtlinge mit Minderjährigen unter katastrophalen Bedingungen leben müssen. In Thüringen konnte ganz legal das Erstaufnahmelager in Eisenberg besucht werden, wo die Leiterin ganz offen sagt, dass die momentane Situation in den Einrichtungen politisch gewollt ist.

In Heidenau konnte beobachtet werden, wie sich eine Einwohnerin und ein Einwohner nach den rassistischen Krawallen von Bevölkerung, Nazis und Hooligans um die Flüchtlinge bemühen und mit ihnen Deutschunterricht machen.

Bildmaterial von Christian Ditsch:

Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Dresden. In einem Industriegebiet im Stadtteil Dresden-Friedrichstadt wurde ein Zeltlager für 600 bis 700 Menschen errichtet. Bis zu 40 Personen leben auf engstem Raum in einem Zelt: Bildmaterial.

Situation von Fluechtlingen in Heidenau nach den rassistischen Krawallen von Nazis und Hooligans: Bildmaterial.

Bilder vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Landesdirektion Sachsen in Chemnitz – sog. Erstaufnahmelager – und der Notunterkunft in einer Turnhalle in Chemnitz: Bildmaterial.

Landesaufnahmestelle, Erstaufnahmestelle der Landes Thüringen in Eisenberg: Bildmaterial.