Archiv für November 2013


Lampedusa Flüchtlinge demonstrieren in Hamburg für Bleiberecht

Christian Ditsch

Rund 500 Menschen demonstrierten am Samstag den 30. November 2013 in Hamburg für ein Aufenthaltsrecht der sog. Lampedusa-Flüechtlinge in der Hansestadt.

Bildmaterial von Christian Ditsch.

Demonstration zur Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg-Friedrichshain

Johann Stemmler

Mehrere hundert Refugees und Unterstützer ziehen vom Protest Camp am Oranienplatz zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Kreuzberg-Friedrichshain, um für den Erhalt des Protest Camps zu protestieren.

Im Anschluss an die Demonstration drangen dutzende Aktivisten in die öffentliche Sitzung der BV ein und besetzten den Plenarsaal zeitweilig. Es folgte die erste BVV-Sitzung, die simultan in Englisch übersetzt wurde.

Bildmaterial von Dirk Stegemann und Johann Stemmler (Set 1) , Johann Stemmler (Set 2).

Gespräche zwischen Refugees und der Bezirksbürgermeisterin

Dirk Stegemann

Erste Gespräche über die Zukunft des Refugeecamps auf dem Oranienplatz zwischen dort lebenden Refugees und der Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg fanden heute statt.

Es gab keine Einigung zu den Wohnzelten als Ausdruck des politischen Kampfes der Refugees sowie mögliche Alternativen, eine Räumung soll aber nicht stattfinden. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden …

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Protest „Free El Mouthena!!!“

Dirk Stegemann

Vor der Bayerischen Landesvertretung fand ein Protest unter dem Motto „Free El Mouthena!!!“ statt. Da sich niemand zu einem Gespräch bereit fand, wurde ein Flyer mit Gesprächskontakt beim Pförtner abgegeben.

Infos zu El Mouthena.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Pressekonferenz und Demonstration der Refugees vom Oranienplatz

Oliver Feldhaus

Die Refugees vom Protest Camp am Oranienplatz halten eine Pressekonferenz und Demonstration gegen die Beendigung der Duldung und der drohenden Räumung des Camps ab.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus

Protest von Refugees aus dem Lager Krumpa in Merseburg

Dirk Stegemann

Vor dem Protest gegen rassistische Polizeikontrollen und menschenunwürdige Lebensverhältnisse lässt der Betreiber des Lagers Krumpa (Sachsen-Anhalt), der wegen letzteren schon länger in der Kritik steht, dieses mit Absperrband umziehen und verweigert dem Bus die Zufahrt zum Einsteigen. Zusätzliches Wachpersonal wurde extra hinzugezogen.

Davon ließen sich die Refugees aber nicht einschüchtern oder abhalten. Das Absperrband, wohl zu nachlässig befestigt, ging flöten und die Demo der ca. 100 Refugees und UnterstützerInnen startete pünktlich 14.00 Uhr in Merseburg vor der Ausländerbehörde quer durch die Stadt mit Zwischenstopps vor der Polizeibehörde und diversen Parteizentralen.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Spontane Proteste nach drohender Räumung des Protest Camps am Oranienplatz

© Thorsten Strasas

Während ein Teil der Bewohner des Refugee Protest Camps ihre neue, durch die Caritas zur Verfügung gestellte Unterkunft bezieht, versucht die Bezirksbürgermeisterin von Kreuzberg mit rund 150 Beamten der Polizei das Camp abbauen zu lassen. Nachdem diese festgestellt haben, dass noch Menschen dort leben, wird der Versuch abgebrochen.

Spontan kommt es zu einer Kundgebung und Demonstration von rund 500 Menschen.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Dirk Stegemann und Thorsten Strasas.

Refugees vom Oranienplatz beziehen ein ehemaliges Seniorenheim der Caritas

© Florian Boillot

Für 80 der Refugees vom Protestcamp am Oranienplatz stellte die Caritas Plätze in einem ehemaligen Seniorenheim im Wedding zur Verfügung und bot ihnen damit Schutz vor dem einbrechenden Winter.

Leider konnten jedoch nicht alle Flüchtling dort einziehen: die Auflage der Feuerwehr wurde von der Caritas strikt respektiert. Etwa 20 Menschen mussten draußen bleiben und auf den Oranienplatz zurückkehren.

Bildmaterial von Florian Boillot.

 

Kundgebung vor der Botschaft des Tschad

Andrea Linss

Refugees und Unterstützer protestieren vor der Botschaft des Tschad gegen das dort herrschende Regime.

Bildmaterial von Andrea Linss.