Archiv für November 2012


Um dem feierlichen Einschalten der Beleuchtung des Weihnachtsbaumes ein ungetrübtes Bild zu liefern, wird der Kältebus umgesetzt

© Thorsten Strasas

Flüchtlinge stören, wenn das Fest der Nächstenliebe begangen wird: Wenige Tage vor der feierlichen Inbetriebnahme des Weihnachtsbaumes auf dem Pariser Platz wird der Kältebus der Flüchtlinge auf die Straße des 17. Juni umgesetzt und dieser durch die Polizei beschädigt, um ihn fahruntauglich zu machen.

Bildmaterial von Björn KietzmannChristian MangDirk Stegemann und Thorsten Strasas.

Refugees protestieren vor der iranischen Botschaft

© Bjoern Kietzmann

Eine Gruppe von Refugees protestieren vor und auf dem Gelände der iranischen Botschaft in Berlin-Dahlem gegen das Regime in Teheran. Dabei wird eine iranische Flagge verbrannt und es kommt Farbe zum Einsatz.

Bildmaterial von Björn Kietzmann.

Die Refugees harren trotz aller Widrigkeiten nach wie vor am Brandenburger Tor aus

© Dirk Stegemann

Einige Eindrücke vom Refugee Hungerstreik Camp am Pariser Platz.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Dezentraler Protest wird in Mitte und Kreuzberg fortgesetzt

© Bjoern Kietzmann

Der Protest der Refugees findet nach wie vor dezentral an zwei Orten statt. Geduldet am Oranienplatz und erstritten am Pariser Platz wird der Protest und die Forderungen an die Öffentlichkeit gebracht.

Bildmaterial von Björn Kietzmann.

Pressekonferenz am Refugee Hungerstreik Camp

Gabriele Senft

Die Refugees geben eine Pressekonferenz und verkünden die Fortsetzung ihres Hungerstreikes.

Bildmaterial von Jens Schulze und Gabriele Senft.

Ebenso wird der offizielle Weihnachtsbaum angeliefert, der – obwohl per se unschuldig – noch eine Rolle spielen wird.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Refugee Hungerstreik Camp muss vom Pariser Platz auf die Westseite weichen

Dirk Stegeman

Kurzzeitig muss das Refugee Hungerstreik Camp wegen einer Veranstaltung auf die Westseite des Brandenburger Tores weichen.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Refugees nehmen an Sitzung des Innenausschusses des Bundestages teil

Christina Palitzsch

Als ein Ergebnis der Verhandlungen u.a. mit Staatsministerin Böhmer, die zum Aussetzen des Hungerstreiks am 1. November führten, werden die Refugees zur Teilnahme an einer Sitzung des Ausschusses für Innere Angelegenheiten des Deutschen Bundestages eingeladen.

Die Sitzung verläuft jedoch anders, als von den Politikern geplant: anstatt nur in einer Opferrolle Auskunft über ihre persönlichen Schicksale zu erteilen, stellen die Refugees politische Forderungen, sehr zum Ärger insbesondere der Fraktionsmitglieder der CDU/CSU.

Die Ergebnisse aus Sicht der Refugees veröffentlichen sie in einer Pressemitteilung (pdf).

Bildmaterial von Yusuf Beyazit und Christina Palitzsch.

Bilder von einem der Meetings der Refugees am Brandenburger Tor

Gabriele Senft

In regelmäßigen Meetings wird das weitere Vorgehen der Refugees besprochen.

Bildmaterial von Gabriele Senft.

Die Künstlerin Ute Donner sagt „1000 pillows are not enough“

Andrea Linss

Ute Donner protestiert nicht nur mit (Menschenrechts)Schirmen, sondern auch mit Kissen, die von ihr bemalt wurden. Daraus entwickelt sich ein befreiender Spaß für die Refugees.

Bildmaterial von Ute Donner (Set 1), Ute Donner (Set 2)Andrea Linss, Jens Schulze und Dirk Stegemann.

Rechtsextremisten möchten auch Aufmerksamkeit

Thorsten Strasas

Nachdem schon die Rechten von „Pro Deutschland“ auf den fahrenden Medienzug aufzuspringen versuchte, konnte auch die NPD nicht widerstehen und wollte ein wenig etwas von der Aufmerksamkeit, die den Refugees berechtigterweise zu Teil wird, abhaben. Immerhin kam die NPD bei diesem Versuch auf ganze 12 Teilnehmer bei ihrer Kundgebung auf der Westseite des Brandenburger Tores. Sie standen dabei mehreren hundert Gegendemonstranten gegenüber und wurden von mehreren Hundertschaften der Polizei geschützt.

Bildmaterial von Ute Donner, Dirk Stegemann und Thorsten Strasas.

Der neue Wärmebus trifft am Refugee Hungerstreik Camp ein

Dirk Stegemann

Ein großräumiger Tourbus dient ab sofort als Wärmebus für die hungerstreikenden Refugees. Dieser Bus ist, im Gegensatz zu anderslautenden Pressemeldungen, eine private Leihgabe und nicht vom Bezirksamt gestellt.

Bildmaterial von Thorsten Strasas und Dirk Stegemann.

Die Refugees nehmen den unterbrochenen Hungerstreik am Brandenburger Tor wieder auf

Thorsten Strasas

Aus Frustration über die mangelnde Gesprächsbereitschaft der Politik nehmen die Refugees den am 1. November ausgesetzten Hungerstreik wieder auf.

Bildmaterial von Thorsten Strasas.

Offenes Meeting der Refugees in der Akademie der Künste

Gabriele Senft

In einem offenen Meeting in den Räumen der Akademie der Künste planen und besprechen die Refugees und ihre Unterstützer das weitere Vorgehen.

Bildmaterial von Gabriele Senft.

Proteste gegen Kundgebung von rechter Splitterpartei

Thorsten Strasas

Acht Angehöriger der rechten Splitterpartei „Pro Deutschland“ versuchten die mediale Aufmerksamkeit des Hungersteik Camps am Pariser Platz zu nutzen, und hielten auf der westlichen Seite des Brandenburger Tores eine Kundgebung ab.

Dabei hetzten sie gegen Ausländer und Andersdenkende. Hunderte Gegendemonstranten, darunter auch die Refugees, und ein massives Polizeiaufgebot ließen diese Kundgebung jedoch zu einem Fiasko für die Rechten werden.

Bildmaterial von Björn Kietzmann, Johann Stemmler und Thorsten Strasas.

Eindrücke von unserer Open Air Ausstellung „Photographers in Solidarity. The refugee protest – A photography exhibition“ von Jens Schulze.

Der Wärmebus wird mit Transparenten versehen

Dirk Stegemann

Transparente mit den Forderungen der hungerstreikenden Refugees werden gemalt und um den Wärmebus gehängt.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.