Archiv für Oktober 2012


Hungerstreikende Flüchtlinge verhandeln mit Bezirksbürgermeister und Polizei

Johann Stemmler

Nach mehrstündigen Verhandlungen mit dem Bezirksbürgermeister von Mitte Dr. Christian Hanke und der Polizei dürfen die Hungerstreikenden nicht nur ihre Dauerkundgebung fortsetzen, ihnen wird auch zugesichert, dass Übergriffe der Polizei zukünftig unterbleiben werden. Zudem soll ihnen ein Kältebus zur Verfügung gestellt werden, nachdem noch am gleichen Tage ein Sanitätszelt von der Polizei geräumt wurde. Das errichten eines Camps wird von der Politik jedoch nach wie vor abgelehnt.

Auch bundespolitische Prominenz nutzt sowohl Gunst der Stunde und die Aufmerksamkeit der Medien und entwickelt kamerataugliche Anteilnahme.

Bildmaterial von Andrea Linss, Jens SchulzeGabriele SenftDirk Stegemann, Johann Stemmler, Thorsten Strasas.

Siebter Tag des Hungerstreiks

Björn Kietzmann

Die menschenverachtenden Schikanen seitens des Bezirksamtes und der Polizei halten an. So sind trotz der Kälte nun Iso-Matten und Schlafsäcke verboten. Ebenso Rollstühle.

Dennoch wird der Hungerstreik von den Refugees fortgesetzt und den Angriffen getrotzt. Ein Teil der Auflagen wird später durch das Verwaltungsgericht für rechtswidrig erklärt werden.

Bildmaterial von Björn Kietzmann, Gabriele Senft und Dirk Stegemann (Set 1), Dirk Stegemann (Set 2), Dirk Stegemann (Set 3), Dirk Stegemann (Set 4).

Eindrücke vom sechsten Tag des Hungerstreiks

Gabriele Senft

Auch am sechsten Tag des Hungerstreikes widerstehen die Refugees Kälte und Schikanen.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Gabriele Senft und Dirk Stegemann.

Sonntags am Brandenburger Tor: Der fünfte Tag des Hungerstreiks

Gabriele Senft

Sonne, Entschlossenheit, Forderungen – und Hunger. Ein Sonntag am Brandenburger Tor.

Bildmaterial von Gabriele Senft und Dirk Stegemann (Set 1), Dirk Stegemann (Set 2).

Der vierte Tag des Hungerstreiks der Refugees und Demo in Waßmannsdorf

Dirk Stegemann

Auch am vierten Tag des Hungerstreiks der Refugees am Brandenburger Tor bleibt das Camp ein Ort der Entschlossenheit.

Bildmaterial von Yusuf Beyazit, Dirk Stegemann (Set 1) und Dirk Stegemann (Set 2).

Im brandenburgischen Waßmannsdorf protestieren auch die Refugees gegen einen Angriff von Rechtsradikalen auf das örtliche Asylbewerberheim.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.

Dritter Tag des Hungerstreiks

Björn Kietzmann

Die Refugees halten ihren Hungerstreik und das Camp am Pariser Platz nach wie vor aufrecht. Auf Transparenten und in Gesprächen informieren sie die Passanten.

Bildmaterial von Björn KietzmannJens Schulze und Gabriele Senft.

Zweiter Tag des Hungerstreiks

Björn Kietzmann

Nachdem das Großzelt von der Polizei geräumt wurde, harren die Refugees und ihre Unterstützer nun ungeschützt auf dem Boden des Pariser Platzes aus. Dennoch kommt es nachts zu Übergriffen seitens der Polizei.

Bildmaterial von Björn Kietzmann, Gabriele Senft und Dirk Stegemann (Set 1), Dirk Stegemann (Set 2), Dirk Stegemann (Set 3).

Die Refugees treten in den Hungerstreik

Björn Kietzmann

Einige der in Berlin angekommenen Flüchtlinge errichten ein Camp auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor und treten dort in einen Hungerstreik zur Durchsetzung ihrer Forderungen.

Bildmaterial von Björn Kietzmann.

Noch in der Nacht wird das Großzelt von der Polizei geräumt. Es beginnt ein wochenlanger Kampf der Flüchtlinge gegen unmenschliche Schikanen und wiederholte Angriffe durch das zuständige Bezirksamt und der Polizei, die teilweise im nachhinein gerichtlich für unzulässig erklärt werden.

Bildmaterial von Björn Kietzmann und Dirk Stegemann.

Refugees besetzen die Botschaft Nigerias

Björn Kietzmann

Einige Refugees besetzen kurzzeitig die Botschaft Nigerias. Die Polizei räumt das Gebäude mit übermäßiger Härte. Es gibt mehrere Festnahmen.

Bildmaterial von Björn Kietzmann und Dirk Stegemann (Set 1), Dirk Stegemann (Set 2).

Tausende demonstrieren mit den Refugees für deren Forderungen

Thorsten Strasas

Mehrere tausend Menschen ziehen mit den protestierenden Flüchtlingen vom Refugee Protest Camp am Oranienplatz in Kreuzberg zum Reichstag um sich den Forderungen anzuschließen und die Refugees in Berlin willkommen zu heißen.

Bildmaterial von Oliver Feldhaus, Björn Kietzmann, Gabriele Senft und Thorsten Strasas.

Der Refugee Protest March erreicht Berlin

Christian Ditsch

Im Regen durchqueren die Flüchtlinge Potsdam und erreichen über die Glienicker Brücke Berlin. hinter ihnen liegt ein 28tägiger Protestmarsch durch Deutschland, um u.a. gegen die Residenzpflicht und die Unterbringung in Lagern, sowie die Zustände in den Lagern zu protestieren.

Bildmaterial von Christian Ditsch und Dirk Stegemann.

Noch am gleichen Tag beginnt der Aufbau des Refugee Protest Camps am Kreuzberger Oranienplatz.

Bildmaterial von Dirk Stegemann.